„3sat thema: Schauplatz Israel“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens der deutsch-israelischen Beziehungen / Sonderausgaben der 3sat-Magazine „Kulturzeit“ und „nano“

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ab Dienstag, 12. Mai 2015, 17.55 Uhr

Erstausstrahlungen

Mit Dokumentationen, Filmen und Sonderausgaben der 3sat-Magazine
„nano“ und „Kulturzeit“ blickt 3sat anlässlich des 50-jährigen
Bestehens der deutsch-israelischen Beziehungen am Dienstag, 12., und
Mittwoch, 13. Mai, in „3sat thema: Schauplatz Israel“ auf den Alltag
in Israel und Palästina – und wirft auch einen Blick über die
Grenzen. Die deutsch-israelischen Beziehungen wurden am 12. Mai 1965
wieder aufgenommen.

Am Dienstag, 12. Mai, 17.55 Uhr, beginnt der erste Abend mit einem
Besuch in der Metropole Tel Aviv. Die Dokumentation „Mein Tel Aviv“
zeigt eine lebendige Küstenstadt am Mittelmeer mit einem regen
Strandleben und einer erstaunlichen Club- und Partyszene, die
gleichzeitig ein innovativer Wirtschaftsmotor ist. Um 21.45 Uhr
steigt Korrespondent Richard C. Schneider in die erste und einzige
Straßenbahn der heiligen Stadt und trifft in der Dokumentation „Mit
der Tram durch Jerusalem“ auf Menschen, die einen Alltag leben, der
alles andere als alltäglich ist. Die Langzeitdokumentation „Five
Broken Cameras“ dringt um 22.55 Uhr tief in den schwierigen Alltag
auf der West Bank ein. Zur Geburt seines Sohns kauft der
Palästinenser Emad Burnat eine Videokamera. Zugleich beginnt Israel
den Bau einer riesigen Grenzmauer, für die sein Heimatdorf Stück für
Stück beschlagnahmt wird.

Mit seltenem Archivmaterial schildert der Film „Ewiger Aufruhr –
die Geschichte des Nahostkonflikts“ am Mittwoch, 13. Mai, 17.00 Uhr,
die Zeitspanne von der Entstehung des modernen Zionismus bis zum Sieg
Israels im Sechstagekrieg. Ab 18.30 Uhr dokumentiert die
Erstausstrahlung „nano spezial: Wissenschafts-Standort Israel“
herausragende deutsch-israelische Forschungsprojekte. Nach dem Ende
des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust waren es die
Wissenschaftsbeziehungen, die eine langsame Annäherung der neuen
Staaten Israel und Bundesrepublik Deutschland einleiteten.
„Kulturzeit“ beschäftigt sich um 19.30 Uhr, in einer „extra“-Ausgabe
unter dem Titel „Zwischen Shoah und Chuzpe – Junges Israel,
rebellisches Land“ (Erstausstrahlung) mit dem Alltag junger Israelis.
Zu Gast im Studio ist die Jazzsängerin Efrat Alony – eine Israelin,
die seit fast 20 Jahren in Deutschland lebt. Der Dokumentarfilm
„Trockengelegt – Konfliktherd Totes Meer“ zeigt um 20.15 Uhr die
kritische Situation des Gewässers: Salzgewinnung und
Umweltverschmutzung lassen den Spiegel des Toten Meeres Jahr für Jahr
um einen Meter sinken. Die Lösung wäre der Bau eines Kanals zum Roten
Meer. Dafür aber müssten sich alle Anrainer – Jordanier, Israelis und
Palästinenser – einigen. Der mit zahlreichen internationalen Preisen
ausgezeichnete Film „Ajami“ erzählt zum Abschluss des „3sat Themas“
ab 22.20 Uhr fünf bewegende Geschichten von Juden und Arabern,
Christen und Muslimen aus Ajami, einem Stadtteil von Tel Aviv.

Weitere Informationen und Video-Streams: https://pressetreff.3sat.
de/programm/programmhinweise/artikel/3sat-thema-schauplatz-israel/

Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
+49 (0) 6131 – 701 6261
Bernhard.p@3sat.de

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