41,5 Millionen Erwerbstätige im März 2013

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Sperrfrist: 30.04.2013 08:00
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Im März 2013 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) insgesamt 41,5 Millionen Personen mit Wohnort
in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber März 2012 war das ein Plus von
302 000 Erwerbstätigen oder 0,7 %. Die Zahl der Erwerbslosen lag im
März 2013 bei rund 2,4 Millionen Personen, das waren 56 000 mehr als
ein Jahr zuvor.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung erhöhte
sich die Erwerbstätigenzahl im März 2013 gegenüber dem Vormonat
Februar aufgrund der einsetzenden Frühjahrsbelebung um 102 000
Personen. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung
der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich im
März 2013 gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 28 000 Personen (+
0,1 %).

Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen für den Berichtsmonat
März 2013 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten monatlichen
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit für das Jahr 2012 und die Monate
Januar und Februar 2013 neu berechnet. Aus der Neuberechnung der
Monatsergebnisse resultieren Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr,
die in einigen Monaten geringfügig – auf gesamtwirtschaftlicher Ebene
um maximal 0,1 Prozentpunkte – vom bisherigen Rechenstand nach oben
beziehungsweise unten abweichen.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der
Erwerbslosen im März 2013 bei 2,37 Millionen. Sie erhöhte sich damit
im Vergleich zum März 2012 um 56 000 Personen oder 2,6 %. Gegenüber
dem Vormonat Februar 2013 verringerte sich die Erwerbslosenzahl um
168 000 Personen oder 6,7 %. Bereinigt um saisonale und irreguläre
Einflüsse verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum
Vormonat um 3 600 auf 2,29 Millionen (0,0 %). Die bereinigte
Erwerbslosenquote lag im März 2013 bei 5,4 %.

Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der
Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu
Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den
Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale)
beziehungsweise 81000-0011 ( Jahre) und zu Erwerbstätigen und
Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung unter 13231-0001 (Monate)
beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar.

Methodische Hinweise:

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbstatuskonzept
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die
ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der
registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der
Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wird.

Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus
der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Diese Abweichungen sind
vor allem auf die unterschiedlichen eingesetzten Methoden und
Verfahren der beiden Statistiken zurückzuführen.

Die Erwerbstätigenrechnung schätzt die Gesamtzahl der
Erwerbstätigen unter Verwendung aller verfügbaren Quellen (derzeit
etwa 60 Quellen). Bei der Arbeitskräfteerhebung handelt es sich um
eine kontinuierliche Haushaltsbefragung (derzeit integriert in den
Mikrozensus), die jährlich bei 1 % der Bevölkerung in Deutschland mit
Auskunftspflicht durchgeführt wird und EU-weit harmonisiert ist. Die
Zahl der Erwerbstätigen in der Arbeitskräfteerhebung liegt niedriger
als in der Erwerbstätigenrechnung, da es in Haushaltserhebungen
erfahrungsgemäß problematisch ist, auch kleinere Tätigkeiten – zum
Beispiel von Schülern und Studierenden – vollständig zu erfassen.
Solche Tätigkeiten gelten nach internationaler Definition ebenfalls
als Erwerbstätigkeit. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten
werden im Europäischen Statistischen System dennoch einheitlich die
Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.

Jahresergebnisse, Quartalsergebnisse und weitere monatliche
Ergebnisse stehen im Internet unter www.destatis.de –> Zahlen&Fakten
–> Gesamtwirtschaft&Umwelt –> Arbeitsmarkt –> Erwerbslosigkeit
beziehungsweise –> Erwerbstätigkeit zur Verfügung. Unter dem Begriff
Erwerbslosigkeit sind auch ergänzend die mit dem Berliner Verfahren
(BV4.1) bereinigten Ergebnisse (Trend-Konjunktur-Komponente) zu
finden.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte geben:
für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung:
Ulf-Karsten Keil
Telefon: (0611) 75-2633,

für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung:
Andreas Grau
Telefon: (0611) 75-2124
www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

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