50.000 junge Europäer innerhalb eines Jahres ausgebildet und beschäftigt dank „Alliance for YOUth“

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„Alliance for YOUth“ schafft
innerhalb eines Jahres 50.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze +++
Lehr- und Ausbildungsstellen münden in feste Anstellungen +++
Unternehmen sehen Duales Lernen als Lösung für Jugendarbeitslosigkeit
in Europa +++ Paneldiskussion zu Karriere in Europa an Frankfurter
Goethe Universität

„Alliance for YOUth“-Unternehmen haben innerhalb eines Jahres für
die Ausbildung von 50.000 jungen Europäern gesorgt. Damit ist bereits
die Hälfte des gesteckten Ziels, nämlich der Schaffung von 100.000
Arbeitsplätzen in drei Jahren, erreicht.

Bei der „Alliance for YOUth“ handelt es sich um eine Initiative
von Wirtschaftsunternehmen zur Förderung der Beschäftigung von
Jugendlichen in Europa. Das 2014 von Nestlé ins Leben gerufene
Programm umfasst heute nahezu 200 Unternehmen.

Die „Alliance for YOUth“ -Unternehmen haben sich ebenfalls an
5.400 Angeboten mit der Bezeichnung „Readiness for Work“ beteiligt,
die junge Europäer auf den Berufseinstieg vorbereiten. Dazu zählen
etwa die Erstellung von Lebensläufen, Jobbörsen, Vorbereitung auf das
Vorstellungsgespräch und weitere berufsvorbereitende Maßnahmen für
junge Absolventen.

Alleine in Deutschland hat Nestlé 2014 1.046 jungen Menschen unter
30 Jahren einen Einstieg ins Berufsleben ermöglicht, darunter über
470 Trainees, Praktikanten und Auszubildende sowie knapp 570
Direkteinsteiger. Zu den Praktikanten und Auszubildenden gehören auch
14 Portugiesen und Spanier, die Nestlé Deutschland im Rahmen eines
speziellen Förderprogramms in zwei besonders von
Jugendarbeitslosigkeit betroffenen Ländern rekrutiert hat. Bei rund
90 „Readiness for Work“-Veranstaltungen wurden zudem zahlreiche junge
Menschen über das Berufsleben informiert und durch gezielte Trainings
beim Einstieg unterstützt. Ergänzend dazu findet heute Abend eine
Paneldiskussion mit Studierenden, Professoren sowie politischen
Vertretern und Partnern der „Alliance for YOUth“ zum Thema Karriere
in Europa an der Frankfurter Goethe Universität statt.

„Wir blicken auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück und können
sagen, dass die „Alliance for YOUth“ zahlreiche Impulse gegeben hat
und Wirkung zeigt“, erläutert Luis Cantarell, Executive Vice
President bei Nestlé. „Bei über 60 Prozent der Partner lässt sich
seit ihrer Teilnahme an dem Bündnis bereits eine Verbesserung ihrer
Einstellungspraktiken für Jugendliche und der Beschäftigungsfähigkeit
der jungen Arbeitnehmer beobachten“.

Lehr- und Ausbildungsstellen münden in feste Anstellungen

Laut einer eigens in Auftrag gegebenen und vom
Marktforschungsunternehmen Nielsen unter 635 Personalverantwortlichen
und Managern aus 70 „Alliance for YOUth“-Unternehmen in 22 Ländern
durchgeführten Studie sind 66 Prozent der Befragten davon überzeugt,
dass Lehr- und Ausbildungsstellen zu Festeinstellungen führen. Viele
Länder, vor allem in Süd- und Osteuropa, haben sich allerdings noch
nicht so organisiert, dass sie dieses Duale Lernen – eine Mischung
aus formaler Bildung und Ausbildung am Arbeitsplatz – anbieten
können.

„Durch das duale Lernen erhalten jungen Menschen die Chance,
Erfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln, bevor sie in den
Arbeitsmarkt eintreten“, erklärt Christophe Cambournac, European
President bei Nielsen und Mitglied der „Alliance for YOUth“.
„Außerdem hilft es Unternehmen bei der Rekrutierung talentierter
Nachwuchskräfte, wobei Qualifikationen mit den Anforderungen an Jobs
abgeglichen werden. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn die
Gesellschaft ändert sich so schnell, dass die althergebrachten
Ausbildungspläne nur schwer mithalten können. Viele der
Arbeitsplätze, die wir in 10 Jahren sehen werden, existieren heute in
dieser Form noch gar nicht“.

Unternehmen sehen Duales Lernen als Lösung für die in Europa
herrschende Jugendarbeitslosigkeit

Bei der Gestaltung der Programme für Duales Lernen haben die
„Alliance for YOUth“-Geschäftspartner erfahren, welch wichtige Rolle
die Regierungen spielen können und sollten, um eine bessere
Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen oder Universitäten zu
fördern. Regierungen spielen auch eine Schlüsselrolle, wenn es um die
Werbung für diese Programme in unterschiedlichen Sektoren und
Branchen in ganz Europa geht.

Dies war eine während einer Debatte vor dem europäischen Parlament
nachdrücklich vorgetragene Forderung. Anwesend waren die
EU-Kommissarin für Beschäftigung Marianne Thyssen, einige Mitglieder
des Europäischen Parlaments sowie Jugendorganisationen und führende
Vertreter und Jugendliche der „Alliance for YOUth“-Unternehmen.

In ihrer Rede machte die EU Kommissarin für Beschäftigung Marianne
Thyssen deutlich: „Die zügige Umsetzung der –Youth Guarantee– in
enger Kooperation mit Unternehmen ist für den Übergang von der Schule
in das Arbeitsleben und die Beschäftigung von jungen Menschen von
entscheidender Bedeutung. Die Mitgliedsstaaten müssen diese Chance
und auch die von der EU bereitgestellte finanzielle Unterstützung
wahrnehmen. In der vergangenen Woche hat die Europäische Kommission
über 1 Mrd. Euro an die Mitgliedsstaaten überwiesen, um bis zu
650.000 junge Menschen durch Jobs, Ausbildungsplätze, Praktika und
weiterführende Bildungsangebote zu unterstützen.“

Erst vor kurzem haben die am „Alliance for YOUth“-Programm
teilnehmenden Unternehmen ein neues europaweites System für Duales
Lernen aufgesetzt, das in Zusammenarbeit mit Universitäten und
Schulen entstanden ist. Dem stehen allerdings häufig zahlreiche
bürokratische Hindernisse entgegen. 26 Prozent der Unternehmen sind
der Überzeugung, dass der mit den Programmen verbundene hohe
Verwaltungsaufwand die Einrichtung neuer auf Jugendliche zielende
Arbeitsmarktprogramme verhindert. Dies bezieht sich etwa auf die
langwierigen Verfahren bis zum Erhalt einer Regierungsfreigabe zur
Änderung der Bildungsinhalte und Lehrpläne.

Wissenswertes zur „Alliance for YOUth“

Im Jahr 2014 haben es sich die unter der „Alliance for YOUth“
zusammengeschlossenen Unternehmen zum Ziel gemacht, gemeinsame und
auch individuelle Programme und Initiativen aufzusetzen, um jungen
Menschen Berufserfahrungen und Praktika zu ermöglichen und insgesamt
über 100.000 Stellen und Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch
die Mitarbeiter in den Unternehmen werden von ihren Arbeitgebern dazu
motiviert, auf die Jugendlichen zuzugehen und auf das Arbeitsleben
vorzubereiten, etwa durch aktive Unterstützung beim Erstellen des
Lebenslaufs und Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Die „Alliance for Youth“-Partner sind aktive Mitglieder der
„European Alliance for Apprenticeships“ der EU-Kommission und fördern
als Botschafter für eine gute Berufsausbildung in Europa
innerbetriebliche Ausbildungs- und Schulungsprogramme.

Zu den Begründern der ersten Stunde zählen unter anderem Adecco,
AXA, der internationale Nahrungsmittelkonzern Cargill, die
Logistikkonzerne CHEP und DS Smith, das Beratungsunternehmen Ernst &
Young, Facebook und der Aromen- und Duftstoff-Hersteller Firmenich.
Weiter sind das Informationstechnologieunternehmen Google, der
Lebensmittel- und Getränkehersteller Nestlé, das
Marktforschungsunternehmen Nielsen, der multinationale
Werbedienstleister und Medienkonzern Publicis Groupe, das
Technologieunternehmen Salesforce, der Kurznachrichtendienst Twitter
sowie die internationale Anwaltskanzlei White & Case Partner der
Initiative. Zum heutigen Zeitpunkt umfasst die „Alliance for YOUth“
europaweit nahezu 200 Unternehmen.

Mehr Informationen gibt es auf
http://www.nestle.de/themenwelten/news-storys/alliance-for-youth

Weitere Presseunterlagen inkl. Infografiken zum Download finden
Sie unter: http://www.eu40.eu/alliance-for-youth-press-kit-content/

Pressekontakt:
Nestlé Deutschland AG
Hartmut Gahmann
Tel: 069 / 6671 – 2366
Mail: hartmut.gahmann@de.nestle.com

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