600.000 Fachkräfte auf dem Sprung / Große BREXIT-Arbeitsmarktbefragung zeigt: Deutschland ist Zielland Nr. 1 (FOTO)

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„Brexit means Brexit“: Mit diesen Worten hat Theresa May klar
gemacht, dass sie den EU-Austritt als neue Premierministerin
durchsetzen wird. Für den Arbeitsmarkt Großbritanniens kann das
gravierende Folgen haben. Einer internationalen Arbeitsmarktumfrage
der Online-Jobbörse StepStone zu Folge planen schon jetzt 600.000
britische Fachkräfte, ihre berufliche Karriere in einem anderen
EU-Land fortzuführen. Deutschland ist für die Briten dabei das
favorisierte Zielland. StepStone hat für die Studie 40.000
Arbeitnehmer aus Großbritannien, Irland und Deutschland zum Brexit
befragt. Besonders deutlich zeigt sich die Wechselabsicht unter den
so genannten Expatriates, also deutschen Fachkräften, die in den
letzten Jahren für ihren Arbeitgeber in UK im Einsatz waren: Mehr als
die Hälfte von ihnen kann sich vorstellen, die Insel zu verlassen und
fast 40 Prozent organisieren bereits ihren Jobwechsel.

„Ein Drittel der hochqualifizierten Briten kann sich vorstellen,
ihre berufliche Laufbahn in einem anderen EU-Land fortzusetzen.
600.000 Briten planen bereits konkret, den Job zu wechseln.
Deutschland ist mit Abstand das attraktivste Zielland. Damit hat der
Brexit das Potenzial, den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern.
Unternehmen in Deutschland können von einer Zuwanderung und einer
Stärkung des Standorts profitieren“, kommentiert Dr. Sebastian
Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone.de.

Brexit als Stolperstein auf dem Karriereweg

Britische Fachkräfte gehen davon aus, dass der Brexit ihrer
Karriere eher schadet als nützt. Immerhin jede zweite britische
Fachkraft (49 %) glaubt, dass der Ausstieg aus der EU sich negativ
auf die heimische Wirtschaft auswirken wird – unter den Nordiren (60
%) und den Schotten (52 %) sind es sogar noch mehr. Ein Drittel der
Befragten (33 %) ist der Meinung, dass ihr Arbeitgeber künftig
weniger erfolgreich sein wird. Vier von zehn Briten (41 %) erwarten,
dass sich ihre Jobchancen künftig verschlechtern und ein Drittel (34
%) fürchtet, dass der Brexit ihr Gehalt negativ beeinflussen wird.

„Personalentscheider in Deutschland sollten die erhöhte
Wechselbereitschaft britischer Fachkräfte für eine gezielte
Kandidatenansprache nutzen. Jetzt ist mehr denn je die Zeit, um
Stellenanzeigen auch in Englisch zu verfassen und auf unseren
marktführenden Jobbörsen in UK und Nordirland zu schalten“, so
Dettmers.

Über die StepStone Studie zum Brexit

Die führende Online-Jobbörse StepStone hat nach dem Votum der
Briten zum Brexit im Juli rund 40.000 Fach- und Führungskräfte aus
Deutschland, UK und Irland befragt. Die Befragung wurde gemeinsam mit
vier weiteren Jobbörsen aus der StepStone Gruppe durchgeführt:
Jobsite.co.uk (UK), Irishjobs.ie, NIJobs.ie und Jobs.ie.

Pressekontakt:
StepStone Deutschland GmbH
Presseteam
Telefon: (0211) 93493- 5715 / -5731
E-Mail: presse@stepstone.de
www.stepstone.de

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