Adam: Berlin sitzt zwischen den Stühlen

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Abhören unter Freunden, „das geht gar nicht“, hatte
Angela Merkel gesagt, nachdem sie und ihr Handy als Ziele der
amerikanischen Spionagetätigkeit ausgemacht worden waren. Doch, es
geht, „es geht sogar ganz gut“, meint AfD-Sprecher Konrad Adam zu
dem, was über die Namen von Firmen durchgesickert ist, denen der
amerikanische Geheimdienst in die Karten schauen will, der deutsche
aber nicht. „Man muss sich dann nur entscheiden, wem man den Vorzug
geben will, der NSA oder dem BND; und das fällt offensichtlich
schwer“. Die Bundesregierung habe sich in eine unbequemene Lage
manövriert, „die sie sich aber selbst zuzuschreiben hat“, meint Adam.
Einerseits habe sie die Interessen der deutschen Wirtschaft zu
vertreten, auf der anderen Seite wolle sie es mit den Amerikanern
nicht verderben, die von deutschen oder europäischen Unternehmen
offenbar mehr erfahren wollen als denen recht sein kann. „So gerät
die Bundesregierung zwischen die Fronten, und das ist keine angenehme
Stellung“.

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth@alternativefuer.de

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