AfD-Vordenker Marc Jongen: Rote Linien gegen Rechts ziehen, aber derzeit „überhysterisierte Debatte“

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Marc Jongen, Mitglied der Bundesprogrammkommission
der AfD und stellvertretender Sprecher seiner Partei in
Baden-Württemberg, hat zwar eine grundsätzliche Abgrenzung der AfD
nach Rechts befürwortet, kann aber derzeit keine entsprechenden
Tendenzen erkennen, dass Grenzen überschritten würden. „Natürlich
muss es diese Abgrenzung geben, es gibt rote Linien“, unterstützte
Jongen im Fernsehsender phoenix (Samstag, 30. April) eine
entsprechende Äußerung der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry.

Allerdings nahm Jongen den thüringischen AfD-Chef Björn Höcke
gegen entsprechende Kritik in Schutz. „Er tritt manchmal etwas
martialisch auf und hat eine markante Wortwahl. In dem, was er
letztlich sagt, kann ich aber keine Übertretung der roten Linie
erkennen“, so Jongen. Der AfD-Politiker lehnte es ab, die Partei
ausführlich mit dieser Fragestellung zu befassen. „Wir wären schlecht
beraten, innerparteilich eine Meta-Diskussion über Rechts zu führen“,
meinte Jongen und bezeichnete die Diskussion als „überhysterisierte
Debatte“.

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