Anhebung des Rentenniveaus / SPD-Linke fordern Umverteilung von unten nach oben

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Die Parlamentarische Linke in der SPD
Bundestagsfraktion (PL) fordert, das Rentenniveau auf mindestens 50
Prozent anzuheben. Private Altersvorsorge solle zudem künftig nicht
mehr gefördert werden. Beide Forderungen ignorieren die Folgen des
demografischen Wandels und würden vor allem die jüngeren Arbeitnehmer
und Beitragszahler bis 2030 mit 352 Milliarden Euro zusätzlich
belasten.

Die Parlamentarische Linke will Rentnern Wahlgeschenke machen.
Dafür bezahlen sollen andere: die Beitragszahler. Die Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft (INSM) setzt sich für eine stabile,
generationengerechte und faire Weiterentwicklung des Rentensystems
ein. Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, warnt daher
vor den möglichen Folgen der linken Rentenpläne:

„Die Forderung der Parlamentarischen Linken nach einer Erhöhung
des Rentenniveaus auf 50 Prozent würde allein bis 2029 bis zu 52
Milliarden Euro pro Jahr kosten. Dieses Geld müssten die
Beitragszahler aufbringen. Der Beitragssatz der Rentenversicherung
würde von derzeit 18,7 auf über 25 Prozent ansteigen. Die Genossen
verschweigen dabei, wer von der Anhebung des Rentenniveaus am meisten
profitieren würde: das sind nämlich nicht die Bezieher kleiner
Renten, sondern all jene, die schon jetzt besonders hohe Renten
bekommen. An der Situation armutsgefährdeter Rentnerinnen und Rentner
würden sich hingegen kaum etwas ändern. Gleichzeitig diskreditieren
die SPD-Abgeordneten die private, kapitalgedeckte Altersvorsorge
völlig zu unrecht und verlangen, deren Förderung zu stoppen. Damit
würden sie aber ausgerechnet denen die Altersvorsorge am stärksten
kürzen, die am dringendsten auf zusätzliches Geld angewiesen sind:
Niedriglohnempfänger und Alleinerziehende. Das hat mit linker Politik
sicher nichts zu tun, sondern wäre nach der Rente mit 63 nur ein
weiteres Wahlgeschenk an die Generation der Babyboomer. Wer dazu
beitragen will, dass Rentenniveau und Beitragssätze stabil und
finanzierbar bleiben, muss die Folgen des demografischen Wandels fair
verteilen, d.h. das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung
koppeln, die betriebliche Altersvorsorge stärken und private Vorsorge
verlässlich fördern.“

Die Position der INSM zum Thema Rente sowie Daten zu den Kosten
einer Rentenniveau-Anhebung finden Sie auf www.insm.de.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein
überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in
Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche
Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und
Elektro-Industrie finanziert.

Pressekontakt:
Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174;
hennet@insm.de

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