Arbeit – Bildung – Gesundheit / 3sat beschäftigt sich in „Wissenschaft am Donnerstag“ und den Magazinen „nano“ und „makro“ vor der Bundestagswahl mit drei wichtigen gesellschaftspolitischen Themen

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ab Donnerstag, 18. April 2013, 20.15 Uhr, 3sat

Erstausstrahlungen

2013 ist ein Wahljahr, die Bundestagswahl und Landtagswahlen in
Hessen und Bayern stehen noch vor der Tür. 3sat greift in
„Wissenschaft am Donnerstag“ ab 18. April an drei
aufeinanderfolgenden Donnerstagen sowie in den Magazinen „nano“ und
„makro“ die Themen Arbeit, Bildung und Gesundheit auf. In
„Wissenschaft am Donnerstag“ beschäftigen sich jeweils eine
Dokumentation um 20.15 Uhr und anschließend um 21.00 Uhr eine
„scobel“-Ausgabe mit einem Thema aus diesen Bereichen. Statt um
parteipolitische Diskussion geht es dabei um die Sache: „Wir haben
uns drei Themen, die wir für zentral halten, ausgesucht, um mit
diesen Themen das zu machen, was wir immer machen: sie nach bestem
Wissen journalistisch zu analysieren und interessante, bislang wenig
bedachte Aspekte zu entdecken und darüber zu informieren“, erläutert
3sat-Moderator Gert Scobel. Für das Wissenschaftsmagazin „nano“
begleitet Moderator Ingolf Baur in drei Reportagen stellvertretend
für die drei Themen Arbeit, Bildung und Gesundheit einen
Stahlarbeiter, Schüler und Lehrer einer besonderen Schule sowie einen
Arzt, der unserem Gesundheitssystem entflohen ist, weil es zu
ökonomisch orientiert sei.

Zum Start am 18. April steht in „Wissenschaft am Donnerstag“ der
vieldiskutierte Wandel der Arbeitswelt im Mittelpunkt. Die
Wissenschaftsdokumentation „Kundenarbeit – Die unbezahlte
Dienstleistung“ zeigt, wie der Kunde in zahlreichen
Alltagssituationen unentgeltlich mitarbeitet, indem er eigentliche
Dienstleistung selbst übernimmt oder indem er Bewertungen im Internet
vornimmt. „Der eigentliche Profit bei der Sache landet nicht bei uns
Kunden. Wenn wir Glück haben, bekommen wir ein kleines Incentive in
Form von etwas länger stagnierenden Preisen oder einem etwas besseren
Service, weil die Dinge funktionieren – an vielen Stellen
funktioniert es nicht, und die Preise steigen weiter“, sagt
Technik-Soziologe Günter Voß in der Doku. Gert Scobel beschäftigt
sich anschließend in der Sendung „scobel – Der Wert der Arbeit“ mit
dem Wandel in der Arbeitswelt und den damit verbundenen
Unsicherheiten sowie den psychologischen und sozialen Problemen, die
er mit sich bringt. Auf der einen Seite gehen immer mehr Arbeitnehmer
in den vorzeitigen Ruhestand oder reduzieren ihre Arbeitszeiten, auf
der anderen Seite steigt die Anzahl der Überstunden. Auch die Zahl
von Minijobs und Alleinunternehmen hat deutlich zugenommen. Die
Ungleichheit wächst.

In „makro: Agenda 2020 – Arbeit für Alle“ stellt Moderatorin Eva
Schmidt am Freitag, 19. April, 21.00 Uhr, die Agenda 2010 auf den
Prüfstand und fragt nach neuen Strategien für den Arbeitsmarkt. Mit
dieser Arbeitsmarktmaßnahme kam der Wandel, die Arbeitslosigkeit
sank, die Wirtschaft wurde beweglicher. Aber mit der Agenda 2010
stiegen auch Armut und Ungleichheit. Immer mehr Arbeitnehmer bleiben
im Niedriglohnsektor oder in befristeten Verträgen hängen. Das
3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ fragt, wie eine „Agenda 2020“
aussehen könnte.

Der nächste Sendetermin von „Wissenschaft am Donnerstag“ ist
Donnerstag, 25. April, mit der Dokumentation „Der Kampf um die besten
Köpfe“ und „scobel – Das Geheimnis des deutschen Erfolgs“ zum Thema
Bildung. Die Dokumentation fragt nach, welchen Einfluss das
Bildungssystem auf die im europäischen Vergleich starke deutsche
Wirtschaft hat und welchen Entwicklungen sich deutsche Betriebe in
der Ausbildung stellen müssen. Die anschließende „scobel“-Sendung
„Das Geheimnis des deutschen Erfolgs“ stellt die Frage in den
Vordergrund, welche Faktoren Deutschland international so erfolgreich
machen, und diskutiert die Herausforderungen der neuen globalen Welt.

Am 2. Mai stellt „Wissenschaft am Donnerstag“ die Frage, ob das
deutsche Gesundheitswesen vor dem Kollaps steht. Dass weitreichende
Veränderungen anstehen, scheint offensichtlich. Wie aber könnte eine
Neuorientierung des Gesundheitssystems aussehen? Neben den Fragen der
Vergütung der verschiedenen Kassensysteme geht es dabei auch um
Korruption und medizinische Mängel. Gert Scobel diskutiert um 21.00
Uhr mit Fachleuten diese Fragen. Den Auftakt macht um 20.15 Uhr die
Produktion „Wer MS heilt hat Recht“. Am Beispiel von Multipler
Sklerose und den kontroversen Auseinandersetzungen um die so genannte
„Liberation Therapy“ beleuchtet der Film unter anderem, wie das
Internet und soziale Netze das Arzt-Patienten-Verhältnis verändern,
und was es bedeutet, wenn Patienten Therapien einfordern, die nicht
die Anerkennung der gesamten wissenschaftlichen Welt haben.

Hinweis für Journalisten: Ausführliche Informationen sowie einen
Video-Stream von „Kundenarbeit – Die unbezahlte Dienstleistung“ und
ein Interview mit Gert Scobel finden Sie in einem großen
Pressedossier unter www.pressetreff.3sat.de.

Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
Telefon: +49 (0) 6131 – 701 6261
E-Mail: bernhard.p@3sat.de

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