ARD-Vorwahlumfrage Saarland: CDU und SPD im Saarland nahezu gleichauf

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Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl im Saarland kommt die CDU
in der Sonntagsfrage der ARD-Vorwahlumfrage Saarland auf 35 Prozent
(-3 im Vergleich zu Mitte Januar vor der Nominierung von Martin
Schulz; Wahlergebnis 2012: 35,2 Prozent). Die SPD erreicht 34 Prozent
(+8 im Vergleich zu Mitte Januar vor der Nominierung von Martin
Schulz; 2012: 30,6 Prozent). Die Linke kommt auf 13 Prozent (-1 im
Vergleich zu Mitte Januar; 2012: 16,1 Prozent), die Grünen auf 4,5
Prozent (-0,5 im Vergleich zu Mitte Januar; 2012: 5,0). Die FDP
erreicht 3 Prozent (-1 im Vergleich zu Mitte Januar; 2012: 1,2
Prozent), die AfD 6,5 Prozent (-2,5 im Vergleich zu Mitte Januar).
Die sonstigen Parteien kommen auf 4 Prozent. Darunter fallen auch die
Piraten.

Bei dieser Umfrage handelt es sich ausdrücklich um keine Prognose,
sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Mit diesen
Zahlen wäre eine Fortführung der großen Koalition und ein rot-rotes
Regierungsbündnis möglich. Eine große Koalition aus CDU und SPD
fänden 61 Prozent der wahlberechtigten Saarländer gut bzw. sehr gut.
37 Prozent fänden ein solches Bündnis weniger gut bzw. schlecht. Ein
Bündnis aus SPD und Linke fänden 36 Prozent der Befragten sehr gut
bzw. gut. 61 Prozent fänden ein rot-rotes Bündnis weniger gut bzw.
schlecht.

42 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass die nächste
Landesregierung SPD-geführt sein soll. 39 Prozent sprechen sich dafür
aus, dass die CDU die nächste Landesregierung führt. Wenn die Bürger
im Saarland ihre Ministerpräsidentin direkt wählen könnten, würden
sich 51 Prozent für Amtsinhaberin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
entscheiden. 32 Prozent würden sich für die SPD-Herausforderin Anke
Rehlinger (SPD) entscheiden. 7 Prozent würden sich für keine der
beiden entscheiden.

Die Zufriedenheit mit der bisherigen Landesregierung im Saarland
ist auf hohem Niveau. 68 Prozent sind der Arbeit der Landesregierung
zufrieden bzw. sehr zufrieden. 29 Prozent sind weniger bzw. gar nicht
zufrieden. (Zum Vergleich: Mit der Arbeit der Bundesregierung waren
im DeutschlandTrend Anfang März 44 Prozent zufrieden bzw. sehr
zufrieden).

Bundespolitische Themen spielen für die Wahlentscheidung der
Saarländer zehn Tage vor der Wahl eine relativ große Rolle. 23
Prozent der Parteianhänger schätzen die Bundespolitik für ihre
Wahlentscheidung bei der Landtagswahl als sehr wichtig ein. 45
Prozent halten sie für wichtig, 27 Prozent für weniger wichtig, 5
Prozent für gar nicht wichtig.

Für diese Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest
dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Dienstag bis Mittwoch dieser
Woche 1.001 Wahlberechtigte im Saarland telefonisch befragt.

Befragungsdaten

– Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18
Jahren – Fallzahl: 1.001 Befragte – Erhebungszeitraum: 13.03.2017 –
15.03.2017 – Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) –
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl – Fehlertoleranz bei 1.000
Befragten:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von
5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Bitte die Sperrfrist beachten (auch für Online-Medien!): 16. März
2017, 20.30 Uhr Nachrichtenagenturen: keine Sendesperrfrist, bitte
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