ASB befürchtet Verstärkung des Fachkräftemangels in der Pflege

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Der ASB begrüßt grundsätzlich die geplante Einführung
einer generalistischen Pflegeausbildung. „Die neue Ausbildung
bereitet auf den Einsatz in allen Bereichen der Pflege vor“, erklärt
ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. „Allerdings muss es eine
Angleichung der Gehälter geben. Nur so kann die Reform der
Pflegeberufe nachhaltig gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege
wirken.“

Der ASB kritisiert das Fehlen wesentlicher Ausbildungsinhalte im
vorliegenden Entwurf. Das erschwere eine umfassende Bewertung des
Entwurfes im Vorfeld unnötig. So sollen z. B. die Ausbildungs- und
Prüfungsordnung ebenso wie die inhaltliche Gestaltung der Ausbildung
erst nachträglich geregelt werden.

„Der ASB warnt davor, eine Entscheidung ohne das Vorliegen
wesentlicher Ausbildungsinhalte zu treffen“, betont Ulrich Bauch.
„Die Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung ist
grundsätzlich richtig, darf jedoch nicht zum Nachteil der Altenpflege
umgesetzt werden.“

Das geänderte Gesetz soll in einem gestuften Verfahren ab 1.
Januar 2018 in Kraft treten.

Pressekontakt:
Alexandra Valentino, Tel. (0221) 4 76 05-324,
E-Mail: a.valentino@asb.de,

Gisela Graw, Tel.: (0221) 4 76 05-342,
E-Mail: g.graw@asb.de

www.asb.de, www.facebook.com/asb.de

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