Aserbaidschan kämpft mit weitreichender Initiative gegen Korruption, fördert den Bürokratieabbau und verbessert die öffentliche Verwaltung

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Ein Dienstleistungsangebot der aserbaidschanischen Regierung für
weniger Bürokratie, höhere Transparenz und die Erleichterung der
Geschäftstätigkeit in der Republik wird im Juni mit Sonderbussen, die
den Menschen den Zugang zu einem erweiterten Angebot der öffentlichen
Verwaltung erleichtern sollen, an den Start gehen.

Präsident Alijew hat das ASAN-Projekt persönlich auf den Weg
gebracht, um die Reform der öffentlichen Verwaltung zu beschleunigen,
Effizienz, Transparenz und Verantwortlichkeit zu verbessern und
Korruption zu senken. Die Einrichtung des ASAN-Angebots entspricht
zudem den Kriterien der Weltbank für angemessene
Geschäftsbedingungen. Die Weltbank liefert alljährlich eine Bewertung
darüber, wie hart Länder daran arbeiten, bürokratische Hürden
abzubauen und Prozesse zu vereinfachen.

ASAN hat den Auftrag, alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung zu
öffnen und zu vereinfachen, von der Ausstellung von Formularen,
Ausweisen und Reisepässen bis zu Steuerfragen und der Eintragung von
Unternehmen. Schon jetzt wurde die Zahl der Schritte, die für die
Gründung eines Unternehmens in Aserbaidschan notwendig sind, von
dreissig auf nur sieben Schritte reduziert, und die Kosten wurden
halbiert.

In dieser bahnbrechenden Initiative geht es genauso darum, die
Menschen zu erreichen, wie die Geschäftsbedingungen zu verbessern.
Daher hat die Regierung ASAN-Servicebusse eingerichtet, die in
Stadtzentren Beratung zu allen Schwierigkeiten anbieten, die die
Menschen im Kontakt mit Behörden und öffentlichen Dienstleistungen
haben.

„Die Sonderbusse werden in Siedlungsgebiete und Regionen fahren,
wo der ASAN-Service in diesem Jahr noch nicht eingerichtet wird und
so der Bevölkerung vor Ort Dienstleistungen erbringen“, erklärte der
Vorsitzende der ASAN-Initiative, Inam Karimov.

Bislang haben bereits 60.000 Bürger die existierenden
ASAN-Dienstleistungen in Anspruch genommen, die meisten über
städtische Servicecenter oder Telefon-Call Center. Ab Juni werden die
Busse für eine noch grössere Reichweite sorgen.

Im nächsten Schritt sollen ausländische Geschäftsleute den
ASAN-Service nutzen. Bei einer Konferenz in Baku vergangene Woche
drehten sich die Gespräche um die Frage der Vereinfachung der
Visabestimmungen und Arbeitserlaubnis im Rahmen der ASAN-Initiative.
Sowohl für die in Aserbaidschan tätigen multinationalen Unternehmen
als auch für das Land selbst, das von ihrem Fachwissen profitieren
kann, wäre dies von grösstem Nutzen.

ASAN ist nur ein Teil der Reformagenda der Regierung mit dem Ziel,
Prozesse zu vereinfachen, Geschäftsbedingungen zu verbessern, die
Transparenz zu erhöhen und zugleich die Korruption zu bekämpfen, um
den Bürgern besser zu dienen. Aserbaidschan hat in diesem Jahr zudem
mit anderen europäischen Ländern Abkommen zur Vermeidung von
Doppelbesteuerung und zum gegenseitigen Schutz von Investitionen
unterzeichnet.

Pressekontakt:
Eli Hadzhieva, +32-472-485-987

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