Asylsuchende flüchten aus Sonderzug

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Auf dem Weg von München nach Berlin und Brandenburg
sind etwa 180 Flüchtlinge von dem Sonderzug abgesprungen.

Wie der Sprecher der Bundespolizei, Jens Schobranski, am Dienstag
dem rbb sagte, sind von den Angekündigten über 520 Asylsuchenden
lediglich 340 angekommen. Nach seinen Informationen wurde in der
Region um Leipzig, Dessau und Delitzsch mehrfach die Notbremse
gezogen.

Flüchtlinge, die in Deutschland zur Erstaufnahme verteilt werden,
werden nicht von der Polizei begleitet. An Bord sei meist nur
Sicherheitspersonal der Bahn. Man gehe ja davon aus, dass die
Flüchtlinge das Ziel Berlin haben, so Schobranski.

Nach den Personen, die vermutlich auf freier Strecke ausgestiegen
seien, würden jetzt die örtliche Polizei sowie die Bundespolizei
suchen.

Von den Neuankömmlingen werden nun knapp 150 in Brandenburg
untergebracht. Dem brandenburgischen Innenministerium zufolge kommen
sie in einem ehemaligen Ministeriumsgebäude in der
Heinrich-Mann-Allee unter.

Berlin nimmt den Angaben zufolge nun rund 190 Asylsuchende auf.
Sie werden in der Notunterkunft im Olympiapark (Glockenturmstraße) in
Charlottenburg-Wilmersdorf untergebracht.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion rbb-Online
Tel.: +49 (0)30 97993-37950
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