Äthiopien, Bangladesh oder Hannover – ehrenamtliche Zahnärzte helfen weltweit Menschen in Notsituationen

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Bundeszahnärztekammer vernetzt zahnärztliche
Hilfsorganisationen auf eigener Konferenz

Hunderte Hilfseinsätze werden jährlich von Zahnmedizinern aus
Deutschland erbracht. Wenig bekannt ist, dass viele Zahnmediziner in
ihrer Freizeit oder in Urlaubseinsätzen aber auch als Rentner
unentgeltlich Hilfe leisten: in Entwicklungsländern, nach
Naturkatastrophen oder bei Bedürftigen in Deutschland. „Sie versorgen
als Zahnarzt dringliche zahnmedizinische Problem der Patienten oder
leisten grundsätzliche Entwicklungshilfe“ so der Vizepräsident der
Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Prof. Dr. Dietmar Oesterreich,
anlässlich einer Konferenz der Bundeszahnärztekammer mit
zahnärztlichen Hilfsorganisationen am 25. März im Rahmen der 37.
Internationalen Dentalschau (IDS) in Köln.

In vielen Regionen der Welt gibt es kaum Zahnmediziner. Deshalb
müssen dort viele Menschen mit Zahnschmerzen, schweren
Munderkrankungen oder Deformationen leben. Dort können die
Zahnmediziner aus Deutschland mit ihren mobilen Behandlungseinheiten
oft viel Leid lindern. Aber auch der Aufbau einer langfristigen
medizinischen Infrastruktur wird angeschoben. „Mit dem Einsatz vieler
Kollegen und in der Zahnärzteschaft eingesammelten Spenden wurden
schon etliche Zahnstationen, ganze Medizinische Zentren, sogar
Krankenhäuser und Schulen gebaut“, erklärte der
BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen, Dr.
Wolfgang Schmiedel.

Weit über 100 Millionen Euro Spendengelder wurden in den letzten
Jahren 20 Jahren für zahnärztliche Hilfsprojekte eingesetzt. Damit
die ehrenamtlich arbeitenden Zahnmediziner bürokratische und
logistische Hürden schneller überwinden können, organisiert die
Bundeszahnärztekammer zweijährlich eine Koordinierungskonferenz,
damit die Hilfsorganisationen untereinander netzwerken können. Als
Referenten der Konferenz waren zudem zwei Vertreter vom
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
vertreten.

Die Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“ findet alle zwei
Jahre auf dem Branchentreff Internationale Dentalschau (IDS) in Köln
statt. Unterstützt wird die Konferenz vom Verband der Deutschen
Dental-Industrie e. V. (VDDI).

Ergänzende Informationen sowie einen Auszug der Hilfsprojekte im
Netzwerk der Bundeszahnärztekammer finden Sie hier:
www.bzaek.de/wir-ueber-uns/soziale-verantwortung.html

Bildmaterial steht honorarfrei unter:
www.irmler-archiv.de/bzaek/koko-ho-24-03-2017.html
Quellenangabe: S. Irmler/BZÄK.

Pressekontakt:
Dipl.-Des. Jette Krämer,
Telefon: +49 30 40005-150,
E-Mail: presse@bzaek.de

Original-Content von: Bundeszahn?rztekammer, übermittelt durch news aktuell

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