Attentäter in Berlin kontrolliert

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Nach dem Überfall in dem Hochgeschwindigkeitszug
Thalys in Frankreich gibt es neue Erkenntnisse zu dem Attentäter. Der
25-jährige Marokkaner war im Mai von Berlin Tegel aus nach Istanbul
geflogen.

Wie die rbb-Abendschau aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll Ayoub
El K. am 10. Mai auf dem Flughafen intensiv kontrolliert und befragt
worden sein. Es wurde aber nichts Verdächtiges gefunden. Deshalb
durfte er das Land verlassen.

Bei der Passkontrolle hatte es stillen Alarm gegeben. Französische
Behörden hatten Ayoub El K. zu einer verdeckten Kontrolle
ausgeschrieben, ihn aber nicht als „Foreign Fighter“ klassifiziert.
So fehlte der Bundespolizei die rechtliche Handhabe, den Marokkaner
festzuhalten.

Er war den Behörden als international als gefährlicher Dschihadist
bekannt – auch den Deutschen – und dies nach Abendschau-Informationen
bereits seit Monaten.

Wie lange der mutmaßliche Terrorist in Berlin war, ob er Kontakte
zu Islamisten in Berlin hatte, ist nicht bekannt.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Abendschau
Autor: Norbert Siegmund
Chef vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 222 22
abendschau@rbb-online.de

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