Bareiß: Sinken der EEG-Umlage ist gutes Zeichen für Wirtschaft und Verbraucher

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Entlastung ist kein Grund zum Ausruhen

Heute haben die vier Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage für
das Jahr 2015 veröffentlicht. Danach sinkt die Umlage von 6,24 Cent
auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde. Dazu erklärt der Energiebeauftragte
der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Thomas Bareiß:

„Wirtschaft und Verbraucher zahlen im kommenden Jahr weniger
EEG-Umlage – das ist ein gutes Signal. Es ist jedoch kein Grund zum
Ausruhen. Wir müssen mit Hochdruck die strukturellen Probleme der
erneuerbaren Förderungen angehen, sonst bleibt der leichte Rückgang
eine Eintagsfliege. Das gilt insbesondere für die
Industriestrompreise, die einen entscheidenden Standortfaktor im
internationalen Wettbewerb darstellen. Vor diesem Hintergrund ist es
richtig, dass energieintensive Industrien von der Umlage entlastet
sind. Alles andere wäre eine industriepolitische Geisterfahrt, die
Arbeitsplätze massiv gefährdet.

Der Anteil der erneuerbaren Energien wird in den nächsten Jahren
weiter steigen. Auch die erneuerbaren Energien müssen sich Markt und
Wettbewerb stellen. Umso wichtiger ist, dass wir jetzt zügig und
entschieden die Ausschreibung der erneuerbaren Energien anpacken.
Nicht mehr die Politik, sondern der Markt muss die Höhe der Förderung
festlegen. Die erneuerbaren Energien müssen zusammen mit Speichern
und anderen Flexibilitäten mehr Systemverantwortung übernehmen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
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