BAuA informiertüber neue Arbeitsschutzverordnung / Beschäftigte vor elektromagnetischen Feldern schützen

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„Die neue Arbeitsschutzverordnung zu
elektromagnetischen Feldern – Umsetzung der europäischen Richtlinie
2013/35/EU“. So lautet der Titel einer Informationsveranstaltung, zu
der die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am
8. November 2016 einlädt. Die Umsetzung der europäischen
Arbeitsschutzrichtlinie über Mindestvorschriften zum Schutz von
Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor Gefährdungen durch
elektromagnetische Felder (EMF) in nationales Recht läuft. Die
Veranstaltung informiert detailliert über den aktuellen Stand der
Umsetzung in Deutschland. Die Anwendung der neuen Verordnung wird an
Beispielen aus der Praxis einschließlich der Auswirkungen auf die
Gefährdungsbeurteilung erläutert. Interessierte Arbeitsschutzakteure
wie Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzte, Fachkräfte für
Arbeitssicherheit, Arbeitsmediziner oder Vertreter der Sozialpartner
werden so frühzeitig in die betriebliche Umsetzung der neuen
EMF-Arbeitsschutzverordnung einbezogen.

Beschäftigte sind immer häufiger elektrischen, magnetischen und
elektromagnetischen Feldern am Arbeitsplatz ausgesetzt, da die
Anwendung dieser Felder in verschiedensten Verfahren ständig zunimmt.
Neben Informationen zu Auswirkungen von EMF auf den menschlichen
Organismus geben BAuA-Experten auf der Veranstaltung Hinweise für die
praktische Tätigkeit von Sicherheitsfachkräften. Dabei geht es auch
um Schutzmaßnahmen für Arbeitsplätze wie industrielle Anlagen, an
denen Auslöseschwellen überschritten werden könnten. Gegenwärtig
bilden das Arbeitsschutzgesetz und die Unfallverhütungsvorschrift
DGUV 15 „Elektromagnetische Felder“ die Rechtsgrundlage für den
Schutz der Beschäftigten. Die neue Arbeitsschutzverordnung sowie
dazugehörige Technische Regeln werden die Unfallverhütungsvorschrift
in Zukunft ersetzen. Neben unterschiedlichen Verfahren der
Gefährdungsbeurteilung an Arbeitsplätzen mit EMF ist ein weiterer
Schwerpunkt der Veranstaltung die Beurteilung der Sicherheit von
Implantatträgern an Arbeitsplätzen mit EMF sowie der Einsatz von
Simulationsverfahren bei der Gefährdungsbeurteilung.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. November 2016, von 10 bis
15 Uhr in der BAuA Berlin statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung,
für die es zwei VDSI-Fortbildungspunkte gibt, ist kostenlos. Da nur
eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung steht, ist eine
Anmeldung bis zum 27. Oktober 2016 erforderlich. Das gesamte Programm
und weitere Informationen gibt es unter www.baua.de/termine.
Anmeldungen und Fragen nimmt Carla Kniewel entgegen, telefonisch
unter 0231 9071-2461 oder per E-Mail an physical.agents@baua.bund.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen
Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im
Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den
Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt
hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit
und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine
Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte
arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in
der Außenstelle Chemnitz.

www.baua.de

Pressekontakt:
Jörg Feldmann
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231 9071-2330
Fax: 0231 9071-2299
E-Mail: presse@baua.bund.de
www.baua.de

Original-Content von: Bundesanstalt f?r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, übermittelt durch news aktuell

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