Bayerische M+E Industrie hält hohes Ausbildungsniveau auch 2015 – Brossardt: „Übernahmequote von 96 Prozent“

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Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber
bayme vbm rechnen für das neue Ausbildungsjahr 2015 mit 14.450 neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Das entspricht einem Zuwachs
von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Wir bilden in unserer
Branche weiterhin auf hohem Niveau aus“, erklärte bayme vbm
Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Vorstellung der
Ergebnisse der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage.

Brossardt weiter: „Wir gehen davon aus, dass sich die Ausbildung
in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2016 auf einem hohen Stand
halten wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge wird sich laut
unserer Umfrage bei rund 14.470 einpendeln.“ Auch die
Übernahmeaussichten für die Auszubildenden, die 2015 ihre Lehre
abschließen, sind weiterhin exzellent. Die Übernahmequote liegt bei
96 Prozent. Für 2016 rechnen die bayerischen Metall- und
Elektro-Arbeitgeber mit einer Steigerung der Quote auf 98 Prozent.

51,4 Prozent der befragten Unternehmen, deren Ausbildung zuletzt
leicht rückläufig war, konnten keine geeigneten Bewerber finden. 40,5
Prozent konnten Ausbildungsplätze mangels Bewerber nicht besetzen,
16,2 Prozent konnten nach Absagen keine neuen Interessenten finden.
Brossardt: „Mit mehr geeigneten Bewerbern wäre die Zahl der neuen
Ausbildungsverträge in der bayerischen M+E Industrie noch höher
ausgefallen. Hier müssen wir ansetzen, da die Ausbildungslücke größer
wird. Wir gehen davon aus, dass in Bayern bereits im Jahr 2020
branchenübergreifend annähernd drei Viertel der gesamten
Fachkräftelücke von 230.000 Personen auf Absolventen mit einer
abgeschlossenen Berufsausbildung entfallen werden. Wir brauchen eine
bessere am Arbeitsmarkt ausgerichtete Berufsorientierung in den
Schulen.“

Auch Zuwanderung kann zur Fachkräftesicherung beitragen.
Brossardt: „Wir haben in unserer Umfrage erstmals die Präsenz von
Flüchtlingen und Asylbewerbern in den M+E Unternehmen abgefragt.“ Die
Befragung zeigt, dass 6,8 Prozent der bayerischen M+E Firmen bereits
heute Praktikumsplätze und 4 Prozent Ausbildungsplätze auch mit
Flüchtlingen und Asylbewerbern besetzen. Mehr als die Hälfte der
befragten Unternehmen hat von dieser Zielgruppe bisher keine
Bewerbungen erhalten. Brossardt: „Die Bewältigung des
Flüchtlingsstroms ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der
die Wirtschaft ihren Teil beiträgt. Das Projekt „Perspektive Beruf
für Asylbewerber und Flüchtlinge“, das wir gemeinsam mit der Stiftung
Bildungspakt und dem bayerischen Kultusministerium auf den Weg
gebracht haben, hilft Berufsschulen, Erfolgsfaktoren für den Übergang
der Jugendlichen in die Ausbildung zu identifizieren.“

Aktuelle Ausbildungsangebote für die bayerische M+E Industrie sind
unter www.ausbildungsoffensive-bayern.de abrufbar.

Pressekontakt:
Kontakt: Konstanze Lueg, Tel. 089-551 78-375,
E-Mail: konstanze.lueg@ibw-bayern.de,
www.baymevbm.de, www.ibw-bayern.de

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