Bayerns beste Arbeitgeber 2016 ausgezeichnet

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Die Gewinner des Wettbewerbs «Bayerns Beste
Arbeitgeber 2016» stehen fest. 55 Unternehmen und
Non-Profit-Organisationen wurden gestern im Haus der Bayerischen
Wirtschaft in München für ihre besondere Qualität als Arbeitgeber
gewürdigt. Die Spitzenplätze in ihren Größenklassen belegen die
Unternehmen Gore, Cisco Systems, Adobe Deutschland, QAware und
infologistix.

Insgesamt stellten 183 bayerische Unternehmen ihre
Arbeitsplatzkultur freiwillig auf den unabhängigen Prüfstand; 67 mehr
als im Vorjahr. Bewertungsgrundlage waren repräsentative Befragungen
der Mitarbeiter sowie eine Analyse der Maßnahmen der Personalarbeit
in den Unternehmen. Über 60.000 Beschäftigte wurden befragt. Partner
des seit 2014 vom Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to
Work durchgeführten Landeswettbewerbs «Bayerns Beste Arbeitgeber»
sind der ZEIT-Verlag, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.
V. (vbw) und Das Demographie Netzwerk e. V. (ddn).

Die Auszeichnung von «Bayerns Beste Arbeitgeber 2016» erfolgte
differenziert nach fünf Größenklassen:

Die Spitzenplätze in der Kategorie „Unternehmen über 1.000
Beschäftigte“ belegen in diesem Jahr der Membranspezialist Gore
(Platz 1) aus dem oberbayrischen Putzbrunn, die SBK
Siemens-Betriebskrankenkasse (2) aus München, der
Kontaktlinsenhersteller Ciba Vision (3) aus dem unterfränkischen
Großwallstadt, der Baufinanzierungsvermittler Interhyp (4) aus
München sowie das Softwarehaus Datev (5) aus Nürnberg. In der
Größenklasse „501 bis 1.000 Beschäftigte“ führt der IT-Ausrüster
Cisco Systems (Platz 1) aus Hallbergmoos im Landkreis Freising das
Spitzenfeld an. Es folgen der Datenspeicherspezialist NetApp
Deutschland (2) aus dem oberbayerischen Kirchheim, die Sparda-Bank
München (3), der Personaldienstleister I.K. Hofmann (4) aus Nürnberg
und die Gemeinnützige Paritätische Kindertagesbetreuung in München
(5).

Zu den Topplatzierten in der Kategorie „251 bis 500 Beschäftigte“
zählen das Softwareunternehmen Adobe Deutschland aus München (Platz
1), die Schön Klinik Berchtesgadener Land (2), der Softwareanbieter
Autodesk (3) aus München, der Energieversorger Tyczka Totalgaz (4)
aus Geretsried im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der
IT-Dienstleister in-tech (5) aus Garching bei München.

Die ersten drei Plätze in der Größenklasse „50 bis 250
Beschäftigte“ belegen das Münchener Softwarehaus QAware (Platz 1),
der IT-Berater MaibornWolff (2) aus München und das Hotel
Schindlerhof (3) aus Nürnberg.

Top 3 in der Kategorie „10 bis 49 Beschäftigte“ sind die
IT-Unternehmensberatung infologistix (Platz 1) aus Oberschleißheim im
Landkreis München, der Datenspeicherspezialist Speicherwerke AG (2)
aus München und der Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Biogena
Deutschland (3) aus Freilassing im Berchtesgadener Land.

Die vollständige Liste „Bayern Beste Arbeitgeber 2016“ mit allen
55 ausgezeichneten Unternehmen ist als PDF abrufbar unter:
www.greatplacetowork.de/bayerns-beste-arbeitgeber-2016.

Fotos der Preisverleihung im Haus der bayerischen Wirtschaft
stehen hier zum Download bereit: https://goo.gl/9FqjOC

„Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in hohem Maße wertschätzen,
fördern und unterstützen, profitieren von stärkerer Motivation,
Identifikation und Bindung und sind insgesamt innovativer und
nachhaltig erfolgreicher“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer
beim Great Place to Work Institut. „Zudem haben sie auch wichtige
Vorteile auf dem Personalmarkt.“

Was von «Bayerns Beste Arbeitgeber 2016» auszeichnet

Drei Viertel der Mitarbeiter (73%) der Preisträger bestätigen,
dass gute Arbeit von den Führungskräften ausreichend anerkannt wird –
im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von nur 36 Prozent. Zugleich
fühlen sich 77 Prozent der Mitarbeiter in ihrer beruflichen
Entwicklung gut unterstützt (Durchschnitt: 44%). Vier Fünftel (81%)
der Beschäftigten der besten Arbeitgeber loben darüber hinaus die
Kompetenz ihrer Führungskräfte; in „durchschnittlichen“ Unternehmen
ist dies lediglich zu 56 Prozent der Fall. Dass im Unternehmen alle
an einem Strang ziehen bestätigen 78 Prozent der Mitarbeiter der
Preisträger (Durchschnitt: 42%). Die betriebliche
Gesundheitsförderung loben 75 Prozent (Durchschnitt: 38%). Als
Arbeitgeber weiterempfehlen können ihr Unternehmen über vier Fünftel
(84%) der Mitarbeiter der Preisträger, in durchschnittlichen
Unternehmen tut dies lediglich jeder Zweite (57%).

Auch in zahlreichen weiteren Bereichen der Arbeitsplatzkultur –
wie der Identifikation der Mitarbeiter, dem Arbeitsklima, der
Qualität der Zusammenarbeit und Kommunikation, der Vereinbarkeit von
Berufs- und Privatleben oder der sozialen Integration – liegen die
Ergebnisse der Preisträger weit über dem Durchschnitt anderer
Unternehmen. Zugleich sind die ausgezeichneten Unternehmen deutlich
aktiver, differenzierter und kreativer bei der Gestaltung
unterstützender und förderlicher Maßnahmen des Personalmanagements.

Ziele und Hintergründe des Wettbewerbs

Ziel des 2014 ins Leben gerufenen Landeswettbewerbs «Bayerns Beste
Arbeitgeber» ist es, Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und
weitere Arbeitgeber der Region bei der Entwicklung einer guten und
leistungsstarken Arbeitsplatzkultur zu unterstützen. Die Initiative
will damit zugleich die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des
gesamten Wirtschaftsstandorts fördern. Alle Teilnehmer erhalten im
Rahmen ihrer Teilnahme unabhängig von einer Platzierung auf der
Besten-Liste eine Standortbestimmung mit einem aussagekräftigen
Report zu ihren eigenen Befragungsergebnissen, wichtigen
Vergleichsdaten und Impulsen für die kontinuierliche
Weiterentwicklung.

Die besten Arbeitgeber erhalten besondere Anerkennung und werden
gemäß der Wettbewerbsphilosophie „Unterstützung für Alle –
Auszeichnung für die Besten“ veröffentlicht. Die Teilnahme an den
Benchmark-Befragungen ist auch ohne Wettbewerbsteilnahme möglich
(Teilnahme außer Konkurrenz). Der Landeswettbewerb «Bayerns Beste
Arbeitgeber» ist Teil des bereits seit 2002 jährlich durchgeführten
Great Place to Work Dachwettbewerbs «Deutschlands Beste Arbeitgeber»,
dessen diesjährige Gewinner im März in Berlin ausgezeichnet wurden.

Zum Folgewettbewerb «Bayerns Beste Arbeitgeber 2017» können sich
interessierte Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche
Arbeitgeber aller Art ab sofort anmelden:
www.greatplacetowork.de/bayerns-beste-arbeitgeber-2017

Weitere Informationen zu den Bewertungsgrundlagen

Bewertungsgrundlage der Great Place to Work Wettbewerbe sind
repräsentative Mitarbeiterbefragungen zur erlebten Arbeitsplatzkultur
in den teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements
zu den Maßnahmen der Personalarbeit und der Förderung und
Unterstützung der Beschäftigten (Kultur-Audit). Die
Mitarbeiterbefragungen werden anonym durchgeführt und umfassen über
60 Fragen zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie: Führung, Vertrauen und
Teamgeist in der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Förderung der
beruflichen Entwicklung, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben,
Gesundheitsförderung, Identifikation mit der Arbeit und dem
Unternehmen sowie die Bindung an den Arbeitgeber. Im Rahmen des
Kultur-Audits werden die Instrumente und Maßnahmen der Personal- und
Führungsarbeit erfasst und bewertet. Die beiden international
bewährten und vergleichbaren Bewertungsinstrumente werden im
Verhältnis von 2:1 gewichtet. Das unmittelbare Urteil der Mitarbeiter
in den Unternehmen hat besonderes Gewicht.

Über Great Place to Work

Great Place to Work ist ein international tätiges Forschungs- und
Beratungsnetzwerk, das Unternehmen in rund 50 Ländern weltweit bei
der Entwicklung einer attraktiven und leistungsstarken
Unternehmenskultur unterstützt. Der Fokus liegt dabei auf der
Entwicklung eines hohen Maßes an Vertrauen, Stolz und Teamgeist in
der Zusammenarbeit. Neben unternehmensspezifischen Analyse- und
Beratungsangeboten zur Standortbestimmung, Kulturanalyse und
Kulturentwicklung, ermittelt das Institut im Rahmen überregionaler,
regionaler und branchenspezifischer Benchmark-Untersuchungen in
Zusammenarbeit mit namhaften Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und
Medien regelmäßig sehr gute Arbeitgeber und stellt diese der
Öffentlichkeit vor. Das deutsche Great Place to Work Institut wurde
2002 gegründet und beschäftigt am Standort Köln 80 Mitarbeiter.
Weitere Informationen: www.greatplacetowork.de

Kontakt:
Great Place to Work Deutschland, Hardefuststraße 7, 50677 Köln,
Tel.: 0221 – 93 33 5-0, E-Mail: info@greatplacetowork.de –
Internet: www.greatplacetowork.de

Kommunikationsberatung Ansgar Metz
Haselbergstraße 19
50931 Köln
T +49 177 295 38 00
E-Mail: ansgar.metz@email.de

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