BDI: Wachstumsbremsen lösen, Digitalisierung der Gesundheit vorantreiben

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– Gesundheitskarte bleibt hinter Möglichkeiten zurück
– Greifbare Vorteile durch Digitalisierung
– Ressortübergreifende politische Aufgabe

„Deutschland hinkt bei der Digitalisierung der Gesundheit
international hinterher. Das muss sich schnell ändern. Die Politik
muss die Wachstumsbremsen endlich lösen.“ Das sagte Markus Kerber,
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie
(BDI), am Donnerstag in Berlin.

Auf einer Veranstaltung zur Digitalisierung der Gesundheit
beklagte Kerber die zu langsamen Fortschritte auf diesem Feld. „Die
Politik freut sich, nach zehn Jahren die elektronische
Gesundheitskarte einzuführen. Dabei bleibt das Projekt vorgeblich
wegen des Datenschutzes weit hinter seinen technischen Möglichkeiten
zurück. Derweil nutzen die Bürger begeistert Apps auf ihren
Smartphones und geben persönlichste Daten preis“, sagte Kerber.
„Diese Schizophrenie gehört schleunigst beendet.“

Er forderte ein Bekenntnis der Politik zur Digitalisierung der
Gesundheit als ressortübergreifende Aufgabe. Moderne Lösungen der
Industrie böten greifbare Vorteile, etwa eine höhere Diagnose- und
Therapiesicherheit, effektiveres Arbeiten und zufriedenere Patienten.
Digitale Instrumente wie die Telemedizin müssten hierzulande
flächendeckend eingesetzt werden können.

Weitere Informationen zum BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft
finden Sie unter http://www.wirtschaftfuergesundheit.de/.

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
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