Beamtenbesoldung als Akt der Geringschätzung / dbb Hessen über Vorlage des Haushaltes für 2016 empört

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„Die Schere zwischen der Besoldung der Beamten
im Land Hessen und der allgemeinen Einkommensentwicklung geht immer
weiter auf“, konstatierte Heini Schmitt, Landesvorsitzender von dbb
Hessen beamtenbund und tarifunion, nach der Vorlage des Haushaltes
2016 durch die Regierungsfraktionen. „Offenkundig bleibt die
Hessische Landesregierung bei ihrer beschämenden, rein fiskalisch
begründeten Haltung bei der Beamtenbesoldung. Und das, obwohl mit dem
jüngst veröffentlichten –Aktionsplan– von CDU und BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN Mehrausgaben von über einer Milliarde Euro beschlossen
wurden“, so das Resümee des dbb-Vorsitzenden. Heini Schmitt erklärte,
dass durch das Besoldungsdiktat der Landesregierung hessische
Beamtinnen und Beamten erheblich schlechter bezahlt würden als in
anderen Bundesländern. „Und das bei der bundesweit längsten
Arbeitszeit und vor dem Hintergrund der zuletzt noch einmal erheblich
gestiegenen Belastung durch die Flüchtlinge“ fügte er hinzu. Gerade
jetzt in der Zeit, in der das Engagement aller Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in der Landesverwaltung besonders gefragt sei, hätte ein
Umdenken stattfinden müssen. Die Beamten seien stinksauer.

„Da die Landesregierung nicht anders zur Vernunft zu bringen ist,
wird der dbb Hessen wegen der Verweigerung einer angemessenen
Besoldung eine Klage gegen das Land führen“, sagte Heini Schmitt
„der Landesgewerkschaftstag Ende November hat dieses Vorhaben
einmütig bekräftigt.“

Pressekontakt:
Thomas Müller
stellv. Landesvorsitzender
Pressesprecher
dbb Hessen
0171 2015645

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