Beckedahl sieht seine Plattform „netzpolitik.org“ durch Ermittlungsverfahren gestärkt

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Der Chefredakteur der Internetplattform
„netzpolitik.org“, Markus Beckedahl, sieht sich durch die
Ermittlungen wegen Landesverrats in seiner Arbeit bestärkt.

Im rbb-Inforadio sagte Beckedahl am Freitag, er habe
überwältigende Solidarität und öffentlichen Beistand erfahren. Er
hoffe, dass diese „Jetzt-erst-recht-Stimmung“ sich auch auf künftige
politische Quellen übertrage.

Alles mache den Anschein, dass die Ermittlungen gegen
„netzpolitik.org“ politisch forciert worden seien, sagte Beckedahl:
„Anders wäre das nur mit geballter Inkompetenz auf verschiedensten
Ebenen in der Bundesregierung zu erklären. So stelle ich mir unseren
Staat eigentlich gar nicht vor. Insofern versuchten zum Beispiel
Innenministerium, aber auch Kanzleramt, bisher den Eindruck zu
erwecken, sie hätten davon überhaupt nichts gewusst. Je mehr
Journalisten nachstochern, umso mehr kommt raus, dass hier so ein
riesiges Lügenkartenspiel zusammenfällt. Und man muss immer mehr
zugeben, dass man eigentlich allumfassend informiert war. Nur die
politisch Verantwortlichen wollen zufälligerweise von diesen
brisanten Informationen nichts mitbekommen haben“, betonte Beckedahl

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

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