Bereitschaft zum Dialog statt Sammeln letzter Getreuer / bpa zur heutigen Pressekonferenz von Staatssekretär Laumann zur Initiative „Generalistik jetzt!“

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Berlin, 25. Februar 2016 (Nr. 24/16) „Vor
Weihnachten hieß es in einem Brief des Gesundheitsministers an die
Bundestagsabgeordneten der Koalitionsfraktionen noch, der bpa sei der
einzige Gegner der Generalistik. Seit dem sich immer mehr
Bundestagabgeordnete, Verbände und auch die Öffentlichkeit intensiver
mit dem vorliegenden Gesetzentwurf befassen, wächst die Zahl der
Kritiker beinahe stündlich. Von der BDA, über den DGB, zahlreichen
Verbänden der Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege, der
Ärzteschaft bis hin zu immer mehr Parlamentariern bestehen Vorbehalte
und gravierende Einwände gegen den vorgelegten Entwurf des
Pflegeberufsgesetzes. Und morgen wird wohl auch noch der Bundesrat
wegen zahlreicher Unstimmigkeiten die Verschiebung um ein Jahr auf
2019 beschließen. Es scheint nun schon so schlecht um die Zustimmung
zum Gesetzentwurf zu stehen, dass Staatssekretär Laumann noch die
letzten Verbündeten in einer Initiative –Generalistik jetzt–
zusammentrommeln muss“, erklärte bpa Präsident Bernd Meurer.

„Ich wünschte mir, dass das Bundesgesundheitsministerium und das
Bundesfamilienministerium, die Kräfte, die sie für das Einsammeln der
letzten Getreuen aufbringen, lieber in den Dialog mit denjenigen
investieren würden, die sich um die Zukunft der Altenpflege in
Deutschland berechtigte Sorgen machen. Wir sind weiter zu konkreten
Gesprächen bereit und haben deshalb unsere über 9.000
Mitgliedseinrichtungen dazu aufgerufen, den direkten Draht mit den
Bundestagsabgeordneten in ihren Wahlkreisen zu suchen. Zudem wird der
bpa noch vor der ersten Lesung im Deutschen Bundestag einen
Alternativvorschlag unterbreiten, über den dann auch ein politischer
Diskurs geführt werden kann. Wir signalisieren damit unsere
Gesprächs- und Kompromissbereitschaft“, so Meurer abschließend.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 275.000 Arbeitsplätze und circa
21.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, bpa-Geschäftsführer, Tel.:
030/30 87 88 60

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