Berliner Fotograf hilft Nepal

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Es ist der 25. April 2015, als in Nepal plötzlich die Erde bebt. Geschätzte 7700 Menschen lassen an diesem Tag Ihr Leben. Die Häuser, gefertigt aus Ziegel, Lehm und Feldstein, haben gegen die Naturgewalt keine Chance und unzählige Menschen werden obdachlos. Zahlreiche abgelegene Regionen sind bis heute von der Außenwelt abgeschnitten, die Hilfskräfte dringen nur langsam voran und das Essen und Trinken wird knapp. Erdrutsche und Nachbeben erschweren zusätzlich die Rettungsarbeiten. Noch immer werden viele Erdbebenopfer vermisst.
Axel Lauer, ein Fotograf, der sich viele Monate in Nepal, Pakistan und Iran auf Reisen befand, ruft nun zur Hilfe auf: „Wir lernten eine Menge fabelhafter Menschen kennen, von denen jetzt vermutlich viele nicht mehr am Leben sind. All jenen, die überlebt haben und nun unter entsetzlichen Umständen, obdachlos, frierend, verängstigt, hungernd und alleingelassen von der nepalesischen Regierung, ihren Alltag bestreiten müssen, möchten wir unsere Hilfe zu Teil werden lassen“, so Lauer. Zu diesem Zweck verkauft er seine fotografischen Arbeiten, die er vor vielen Jahren in Nepal erstellt hat, nun auf der Website: www.axellauer.de/katastrophenhilfe-fuer-nepal. Der Verkaufserlös wird komplett gespendet.
In Zusammenarbeit mit dem Druckanbieter www.pixopolis.de aus Nürnberg, werden diese Bilder kostenlos vervielfältigt. So gehen 100 Prozent der Erlöse direkt an die vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen empfohlenen und als besonders förderungswürdig befundenen Spendeneinrichtungen, deren Informationen auf www.dzi.de zu finden sind. Der Käufer kann so nicht nur über das Bild, die Größe und Art der Spende bestimmen, sondern sich auch ganz individuell für eine der gelisteten Hilfsorganisationen entscheiden. Der entsprechende Spendenbeleg wird als Kopie der Bildlieferung beigelegt. Die Fotografien sowie alle weiteren Informationen gibt es auf www.axellauer.de/katastrophenhilfe-fuer-nepal.
„Neben unglaublich schönen Landschaften, lernten wir nach lärmigen, anstrengenden und aufreibenden zehn Monaten die Ruhe Nepals und die Gelassenheit seiner Bewohner kennen, die nun auf eine harte Bewährungsprobe gestellt ist“, so der Initiator Axel Lauer. Durch die aktive Hilfe lässt er nach dem schwerwiegenden Erdbeben nun den Bewohnern Nepals seine Unterstützung zukommen – „So klein sie auch sein mag“ – und ruft die Welt zum Hinsehen auf.

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