BERLINER MORGENPOST: Bäder-Betriebe bleiben Baustelle / Kommentar von Joachim Fahrun zu Berliner Bäder-Betrieben

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Die rot-rot-grüne Koalition und insbesondere der
neue Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hat von seinem Vorgänger Frank
Henkel (CDU) mit den Bäder-Betrieben eine veritable Baustelle geerbt.
Frühere Ideen, attraktive Spaßbäder zu bauen und dafür alte
Schwimmhallen dichtzumachen, sind politisch unerwünscht. Alle Bäder
sollen offen bleiben, Schwimmen wird als Daseinsvorsorge verstanden.
Aber wenn man das möchte, muss man es auch ernst nehmen und etwa die
abschreckend hohen Eintrittspreise überdenken. Bei den Bädern kann es
nicht sein, dass es trotz höherer Subventionen weniger Leistung gibt
und trotz steigender Einwohnerzahlen immer weniger Berliner schwimmen
gehen.

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Telefon: 030/887277 – 878
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