BERLINER MORGENPOST: Behörde mit Nachholbedarf / Kommentar von Andreas Abel

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Mitarbeiter anderer Verwaltungen helfen im
Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) aus, weil das
ausgedünnte Stammpersonal der Behörde bei der Versorgung der
Flüchtlinge überlastet ist. Zwischen den Senatsverwaltungen für
Finanzen und Soziales wurden nun „Twinning-Projekte“ verabredet. Der
Begriff bezeichnet eigentlich die Förderung von Partnerschaften
zwischen Behörden aus EU-Mitgliedstaaten und Verwaltungen in
Beitrittskandidaten-Ländern. Ohne in Ironie zu verfallen, zeigt die
Begrifflichkeit erneut, dass am Lageso offenbar nicht nur Personal
fehlt, sondern dass dort auch etliche Strukturen und Arbeitsabläufe
geändert werden müssen. Von „Anleitungen zum Verwaltungshandeln“ ist
unter der Hand die Rede, das ist für eine der größten Behörden des
Landes Berlin schon ein reichlich schlechtes Zeugnis.

Der ganze Kommentar unter www.morgenpost.de/206878267

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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