BERLINER MORGENPOST: Berlin muss in die Welt hinaus – Kommentar von Andreas Abel

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Berlin ist beliebt, nicht nur bei Touristen, auch
bei Investoren. Wir erleben eine sehr gute wirtschaftliche
Entwicklung. Aber niemand kann garantieren, dass das in zehn oder 15
Jahren noch genauso ist. Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass Berlin
verstärkt seine Interessen im Ausland vertreten sollte, damit der
Schwung nicht vorzeitig gebremst wird.

Der SPD-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, wirbt seit
Langem für Wirtschaftsrepräsentanzen. Alles nur Wahlkampfgeklapper?
Das würde zu kurz greifen. Berlin entwickelt sich zunehmend zu einem
Wirtschaftszentrum von weltweiter Relevanz. Aber weiteres Wachstum
kommt nicht von allein, dazu ist die Konkurrenz schon allein in
Europa viel zu groß.

Natürlich kann und sollte man darüber diskutieren, wo man weitere
dieser Wirtschaftsrepräsentanzen aufmacht, darf nicht Klasse durch
Masse ersetzen. Aber es nicht bei Istanbul und London zu belassen,
sollte eigentlich gesetzt sein. Die Kosten von rund 250.000 Euro pro
Büro und Jahr sind eine Investition mit überschaubarem Risiko. Die
meisten Bundesländer betreiben solche Auslandsbüros. Auch und gerade
die Hauptstadt sollte auf sie nicht verzichten.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/208056923

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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