BERLINER MORGENPOST: Bürger vor am Spreepark – Kommentar von Joachim Fahrun

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Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn ein Gelände im
Wald liegt. Umgeben von der geschützten Grünanlage des Plänterwaldes
kommt der Spreepark gar nicht erst in Gefahr, als Standort für
Apartments mit Spreeblick, für Sozialwohnungen oder modulare
Flüchtlingsunterkünfte in Betracht gezogen zu werden.

Womöglich kann deswegen hier in Treptow gelingen, was etwa am
Tempelhofer Feld so grandios scheiterte: Politik, Verwaltung, Bürger
und mögliche Nutzer entwerfen gemeinsam einen Plan, was auf dem 40
Hektar großen Gelände geschehen soll.

Nach Jahren des Siechtums hat die Politik eingesehen, dass es ohne
öffentliches Geld nichts wird mit dem Spreepark und dem benachbarten
Eierhäuschen. Die Haushaltsüberschüsse der vergangenen Jahre haben
jetzt die Spielräume eröffnet, diese Kleinodien des schönsten
Naherholungsgebietes der östlichen Innenstadt wieder für Berliner und
Besucher nutzbar zu machen.

Vermutlich wird das ein längerer Diskussionsprozess werden, den
die städtischen Park-Betreiber von der Gesellschaft Grün Berlin jetzt
einleiten. Wünsche und Vorschläge sind also willkommen. Die
Stadtgesellschaft kann zeigen, wie ernst gemeinte Bürgerbeteiligung
laufen kann, wenn die Politik nur will.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/206903901

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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