BERLINER MORGENPOST: Bürgereinsatz ohne Folgen / Kommentar von Joachim Fahrun zu Fahrradpolitik in Berlin

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Wer das Volk nach seinen Wünschen und seiner Kritik
befragt, der sollte ihm auch Antworten geben und die Probleme
beseitigen. Andernfalls setzt sich eine Regierung dem Verdacht aus,
die Befragung sei nichts als ein billiges Placebo. Der Umgang der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit den Resultaten des
Online-Dialogs zu den gefährlichsten Kreuzungen für Radfahrer kann
diesen fatalen Eindruck nicht wirklich verwischen. 30 besonders
kritische Orte hatten die Radfahrer definiert. Das war vor mehr als
zwei Jahren. Seitdem ist wenig Sichtbares geschehen. Es ist schon
erstaunlich, dass ein Senator wie Andreas Geisel und sein Vorgänger
Michael Müller eine solche Beteiligungsaktion starten, ohne
sicherzustellen, dass die wichtigsten Probleme auch in einem
überschaubaren Zeitraum abgestellt werden.

Der vollständige Kommentar unter: morgenpost.de/207100045

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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