BERLINER MORGENPOST: Der Preis für reines Wasser / Kommentar von Joachim Fahrun

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Es kostet viel Geld, unsere Umwelt zu säubern, wenn
sie erst mal durch Schadstoffe belastet ist. Ein Beleg dafür sind die
immensen Ausgaben, die Berlins Wasserbetriebe stemmen müssen, um
Phosphor aus dem Abwasser herauszufiltern. Es sind die Wasserkunden,
die letztlich mit ihren knapp fünf Euro pro Kubikmeter verbrauchten
Trinkwassers diese Investitionen finanzieren. Immerhin, so scheint
es, sind die Wasserpreise auch nach der Rekommunalisierung der
Wasserbetriebe so kalkuliert, dass zunächst weder die Tarife steigen
müssen noch das Land Geld zuschießen soll. Im Bestreben, den
Nährstoffeintrag durch Phosphor zu senken, halten sich
Bundesregierung und EU lieber an die Klärwerke und damit an die
Wasserkunden. Die konventionelle Landwirtschaft, die das Problem mit
verursacht, hat offenbar eine bessere Lobby.

Der ganze Kommentar unter www.morgenpost.de/207440021

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