BERLINER MORGENPOST: Die Mieten und die Stille / Leitartikel von Isabell Jürgens

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Wie sich die Zeiten doch ändern.
Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) stellt den neuen
Berliner Mietspiegel vor – und die vorsorglich georderten
Polizeibeamten können ganz entspannt vor dem Gebäude in ihren Autos
sitzenbleiben. Geisels Amtsvorgänger, der inzwischen Regierende
Bürgermeister Michael Müller sowie auch davor Bausenatorin Ingeborg
Junge-Reyer (beide ebenfalls SPD) mussten das alle zwei Jahre
erscheinende Zahlenwerk und vor allem sich selbst noch gegen
aufgebrachte Mieteraktivisten verteidigen, die lautstark ihren Unmut
kundtaten. Unmut darüber, dass die Mieten erneut gestiegen waren. Und
Unmut darüber, dass der Berliner Senat nichts dagegen unternommen
hat. Für den sozialen Frieden in der Mieterstadt Berlin bleibt es
aber vor allen Dingen die Hauptaufgabe des Stadtentwicklungssenators,
noch weit energischer als bisher dafür zu sorgen, dass der
Wohnungsbestand mit dem Bevölkerungswachstum Schritt hält. Denn der
Hauptgrund für steigende Mieten ist nun mal das knappe Angebot.

Den kompletten Leitartikel lesen Sie unter
www.morgenpost.de/141105920

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
CvD
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de

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