BERLINER MORGENPOST: Die nächste rote Kelle / Kommentar von Jochim Stoltenberg

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Was erlauben Weselsky?! Streikrecht ist in der
Demokratie ein hohes Gut. Doch wie der Chef der Lokführergewerkschaft
GDL meint, damit umgehen zu dürfen, wird zunehmend zum politischen
Skandal. Weil er sich seriösen Verhandlungen, die immer auf
Kompromiss ausgerichtet sind, widersetzt und einer Schlichtung
verweigert. Weil er die Bahn-Kunden, die privaten wie die aus der
Wirtschaft, in Geiselhaft nimmt. Und schließlich, weil es ihm weniger
um Lohn und Arbeitszeiten für seine Mitglieder geht, sondern um
Macht; auch um ganz persönliche. Besonders zynisch: Diesmal ein
Streik mit offenem Ende. Auf dass ja kein Reisender und kein
Unternehmen planen und sich einrichten kann, wie lange ihn die Bahn
mal wieder im Stich lässt. Das ist Erpressung. Ein paar Tage vor dem
Pfingstfeiertagsverkehr ist es zudem perfid.

Den kompletten Kommentar lesen Sie unter
www.morgenpost.de/141105943

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
CvD
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de

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