BERLINER MORGENPOST: Die Stadt der Studenten – Kommentar von Andreas Abel

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Es ist ein schönes Bild: Berlin hat sich zu einer
internationalen Metropole entwickelt, zu einem Magneten für junge
Menschen aus aller Welt. Viele möchten hier studieren und die Stadt
mit ihrer Kreativität und ihrem Enthusiasmus bereichern.

Doch nun hat das schöne Bild einen tiefen Riss bekommen: Studenten
an privaten Hochschulen und ihren Filialen, die nicht aus EU-Staaten
stammen, bekommen seit einigen Monaten von der Ausländerbehörde keine
Aufenthaltsgenehmigung mehr, wenn die Bildungseinrichtung keinen
Studienabschluss nach deutschem Recht anbietet.

Der Vorgang wirft Fragen auf. Nicht, weil die
Senatsinnenverwaltung Gesetzeswerke geprüft und sich gefragt hat, ob
sie das Aufenthaltsrecht bisher korrekt ausgelegt hat. Nein, es geht
um den Alleingang der Ausländerbehörde, mit dem sie nicht nur den
betroffenen Bildungseinrichtungen sehr kurzfristig gravierende
Probleme beschert hat, sondern auch der Senatsverwaltung für
Wissenschaft. Die muss sich jetzt möglicherweise vorwerfen lassen,
Hochschulen, die in den vergangenen Jahren nach Berlin gekommen sind,
falsch beraten zu haben.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/207241245

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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