BERLINER MORGENPOST: Ein Monument zum Mitmachen / Kommentar von Joachim Fahrun zum Einheitsdenkmal

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Wer keine 14 Millionen Euro für das Einheitsdenkmal
ausgeben will, darf auch keine 18,5 Millionen Euro für die Kolonnaden
lockermachen. Das ganze Verfahren neu aufzurollen, wie es
Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun nach einiger Eierei
vorschlägt, macht keinen Sinn. Wer soll sich noch an Wettbewerben des
Bundes beteiligen, wenn deren Ergebnisse ohne Begründung im
Papierkorb landen? Es war der Wunsch des deutschen Parlaments, der
DDR-Revolution und der Einheit ein Denkmal zu widmen. Der zum Sieger
gekürte Entwurf ist spannend und kann eine Attraktion in Berlins
Mitte werden. Ein Monument zum Mitmachen und Nachdenken über die
glücklichste Zeit der jüngeren deutschen Geschichte könnte 2019
zeitgleich mit dem Humboldt Forum eröffnen. Wir sollten es bauen.

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
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