BERLINER MORGENPOST: Ein Tag ewiger Mahnung / Kommentar von Jochim Stoltenberg zum Mauerbau

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Es darf nicht widerstandslos hingenommen werden,
wenn noch heute unbelehrbare ehemalige Stasi- und Grenzobere den 13.
August 1961 öffentlich als politische Heldentat feiern. Es ist
überfällig, dass der Mauertoten, deren Asche anonym auf dem Friedhof
Baumschulenweg in Treptow einst verstreut wurde, mit einer
Gedenktafel gedacht wird. Wenn Berlins Politiker heute ihre Kränze
niederlegen, werden sie wieder viele mitfühlende Worte finden. Dabei
dürfen sie es nicht belassen. Sie müssen endlich Sorge tragen, dass
in den Schulen der Stadt über Mauerbau und DDR-Diktatur aufgeklärt
wird, dass der Besuch der zentralen Stasi-Haftanstalt
Hohenschönhausen schulisches Pflichtprogramm wird. Nur wer um den
Wert der Freiheit weiß, wird sie verteidigen.

Der vollständige Kommentar unter: morgenpost.de/208052879

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BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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