BERLINER MORGENPOST: Eine Vision für die Region – Kommentar von Christine Richter

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Das ist doch mal eine Aussage: Berlins
Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) plant mittelfristig eine weitere
Bahnlinie zwischen Berlin und Potsdam. Da die Zahl der Einwohner in
den beiden Städten, vor allem in Berlin, weiter zunimmt, reiche eine
Bahnverbindung nicht aus, sagte Geisel am Wochenende. Deshalb soll
die alte Stammbahn, die parallel zur S-Bahn-Linie 1 zwischen Berlin
und Potsdam verläuft und nach Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr
in Betrieb genommen war, wieder belebt werden. Ein guter Plan.

Wer in Berlin und in Potsdam mit dem Auto oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln unterwegs ist, merkt schon seit einiger Zeit, dass es
immer voller wird. Auf den Straßen in und zwischen den Städten, auf
der Stadtautobahn. Aber auch in den S- und U-Bahn-Zügen.

Viel Zeit lassen sollten sich die politisch Verantwortlichen für
ihre Vision von neuen Bahnlinien und Verkehrsverbindungen auch nicht.
Pro Jahr wächst Berlin um rund 40.000 Menschen – unabhängig von den
Flüchtlingen, die noch nach Deutschland kommen werden. Nur ein Teil
der Menschen wird auf das Auto umsteigen, viele werden zu Fuß, mit
dem Rad oder eben mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/206862941

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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