BERLINER MORGENPOST: Folgen des Mangels – Kommentar von Peter Oldenburger

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Dass die Möglichkeiten für das Schießtraining der
Berliner Polizisten völlig unzureichend sind, ist weitgehend bekannt.
Schließlich sind inzwischen mehr als die Hälfte der 20 Anlagen nicht
mehr funktionsfähig.

Doch das Ausmaß der vorwiegend durch Abwarten entstandenen Misere
erscheint äußerst besorgniserregend. Das belegen die Aussagen von
Betroffenen, die auf Veranlassung von Polizeipräsident Klaus Kandt
kürzlich eine Woche lang Gelegenheit hatten, die Lage aus ihrer Sicht
zu beschreiben.

Wenn ein Polizist innerhalb von zwölf Monaten gerade auf eben so
viele Minuten Schusstraining kommt, zehn für seine Dienstpistole und
zwei weitere Minuten mit einer Maschinenpistole – ist dies ein nun
schriftlich manifestiertes Armutszeugnis: In vielen Landgemeinden
verfügen Schützenvereine scheinbar über bessere
Trainingsmöglichkeiten als die Berliner Polizei.

Ein schnelles Handeln der Senats ist nötig, ein saniertes
Schießzentrum bis zum Jahr 2019 kann da nicht ausreichen. Selbst ein
Ausweichen auf die Anlage der Bundespolizei im brandenburgischen
Blumberg scheint angesichts des akuten Mangels nicht abwegig.

Der ganze Kommentar im Internet unter www.morgenpost.de/20687841

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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