BERLINER MORGENPOST: Fragwürdiger Schutz / Kommentar von Isabell Jürgens zu Denkmalschutz für Nikolaiviertel

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Bei allem Verständnis für den Wunsch, die
DDR-Architektur der 80er-Jahre im Stadtbild zu dokumentieren, ist
doch der Denkmalschutz für das gesamte Quartier ein fragwürdiger Weg.
Muss man denn tatsächlich gleich alle diese Häuser unter Schutz
stellen, nur um zu dokumentieren, dass die DDR-Planer hier seltsame
Wege beschritten haben? Ein Straßenabschnitt würde dafür vollkommen
genügen. Die strengen Denkmalschutzauflagen werden den
Hauseigentümer, die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM,
zwingen, die Gebäude unverändert zu erhalten. Gerade dieser
umfassende Schutz birgt aber das Risiko, dass die WBM sich dem Erhalt
entziehen kann. Denn der Denkmalschutz darf laut Gesetz den
Eigentümer wirtschaftlich nicht unverhältnismäßig belasten.

Der vollständige Kommentar unter: www.morgenpost.de/206849681

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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