BERLINER MORGENPOST: Im Schatten der Syrienkrise / Kommentar von Michael Backfisch zu Minsker Friedensabkommen

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Auf Merkel und Hollande wartet nun ein
diplomatischer Kraftakt. Sie müssen Putin eine Entschärfung des
Ukraine-Konflikts schmackhaft machen. Auch Moskau hat schließlich
Interesse an einer Befriedung Syriens. Der Militäreinsatz in Nahost
kostet die Russen viel Geld – zudem reißt der Ölpreisverfall riesige
Löcher in das Budget. Die Chancen stehen dann am besten, wenn Merkel
& Co. auch die Hardliner in Kiew in die Schranken weisen.
Anti-russische Propagandatöne wie zu Zeiten des Kalten Krieges passen
nicht in die Zeit. Es geht vielmehr um weitgehende Autonomie für die
Ostukraine, die traditionell eng an die russische Wirtschaft
angebunden ist. Die für das Frühjahr 2016 geplanten Kommunalwahlen im
Donbass sind die erste Nagelprobe.

Der vollständige Kommentar unter: www.morgenpost.de/206874085

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Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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