BERLINER MORGENPOST: Koalition in den letzten Zügen / Leitartikel von Joachim Fahrun

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Die rot-schwarze Ehe in Berlin ist zerrüttet. Nach
dem, was an diesem Donnerstag im Preußischen Landtag geschah, ist
wohl dem letzten Beobachter klar geworden: Sozialdemokraten und
Christdemokraten in Berlin sind so gut wie geschiedene Leute. Die
Koalitionspartner von der CDU verweigern dem eigenen Regierenden
Bürgermeister bei einer Rede zu einem zentralen Schicksalsthema der
Politik, der Flüchtlingspolitik, jeden Applaus. Ein Zweckbündnis, und
mehr war es nie zwischen SPD und CDU, hat seine Gemeinsamkeiten zehn
Monate vor der Wahl aufgebraucht. In der Flüchtlingsfrage, die auch
die nächsten Jahre bestimmen wird, liegen SPD und CDU in Berlin
einfach nicht auf einer Wellenlänge. Künftig sind die Flüchtlinge vor
allem das Problem Müllers und seiner SPD. Der Regierende geht damit
ein hohes politisches Risiko ein. Den ganzen Kommentar im Internet
unter www.morgenpost.de/206568971

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