BERLINER MORGENPOST: Konzentration gegen die Not / Ein Kommentar von Joachim Fahrun

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In einem hat Sozialsenator Mario Czaja sicherlich
recht. In seiner ganzen Dimension hat wohl kaum jemand das
dramatische Ausmaß dieser Völkerwanderung vorhergesehen. Selbst in
den 90er-Jahren, als Serben, Kroaten, Bosnier und andere Gruppen in
Ex-Jugoslawien Krieg führten, kamen nicht so viele Flüchtlinge nach
Berlin wie in diesem Jahr. Heute erreichen in einer Woche so viele
Menschen die Erstaufnahmestelle an der Turmstraße wie zu ruhigeren
Zeiten im ganzen Jahr. Mit regulärem Verwaltungshandeln ist diesem
Ansturm schutzsuchender Menschen nicht beizukommen. Es wird höchste
Zeit, dass Berlin seine Kräfte mit einem gemeinsamen
Flüchtlingskonzept bündelt, um gegen die schleichende Krise anzugehen
und sich für eine durchaus nicht unwahrscheinliche weitere Eskalation
der Lage zu wappnen. Denn jetzt, im Sommer, machen sich die meisten
Menschen auf den Weg nach Norden, weil die Wälder am Straßenrand warm
und das Mittelmeer ruhig ist. Es ist nun an den Abgeordneten, die
Umsetzung des Flüchtlingskonzeptes kritisch zu begleiten und Alarm zu
rufen, wenn es zu stark hakt. Das ist im Interesse der
schutzsuchenden Menschen und der Berliner Bürger.

Den vollständigen Kommentar lesen Sie unter
www.morgenpost.de/205559783

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
CvD
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de

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