BERLINER MORGENPOST: Lobet den Handel / Ein Kommentar von Lorenz Vossen

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Es war wieder so wie früher, zumindest für einen
Tag. Einkaufen bei Lidl im U-Bahnhof Innsbrucker Platz, der
verkaufsoffene Sonntag in Berlin machte es möglich. Eine Ausnahme. An
allen anderen Sonntagen, den 42 nicht-verkaufsoffenen, bleibt der
Discounter in Zukunft geschlossen. So hatte das Verwaltungsgericht
zuletzt entschieden. Am Beispiel von Lidl offenbart sich das ganze
Dilemma des Ladenöffnungsgesetzes, das in Berlin immerhin noch
liberaler ist als im Rest der Republik.Warum keinen Versuch zu mehr
Liberalisierung wagen? Die Minderheit, die sonntags nicht auf den
Kirchgang verzichten mag, würde zu nichts gezwungen. Offene Sonntage
könne der Handel mit freiwilligen Mitarbeitern bewältigen, heißt es
beim Handelsverband Berlin-Brandenburg. Auch wenn die Kirche es nicht
gerne hören wird, aber der Tenor klingt heute so: Lobet den Handel.
Und dann den Herrn.

Der vollständige Kommentar: www.morgenpost.de/205641927

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
CvD
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de

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