BERLINER MORGENPOST: Mehr Mut zu Entscheidungen – Kommentar von Thomas Fülling

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Wer in Berlin öfter mit den Bussen der BVG
unterwegs ist, den wird die aktuelle Pünktlichkeitsbilanz nicht
überraschen. Gefühlt kommt sogar nicht, wie in der Statistik
ausgewiesen, jeder achte, sondern mindestens jeder zweite Linienbus
zu spät.

Nur selten sind die Busfahrer schuld an diesem Dilemma. Es sind
die vielen Baustellen, an denen monatelang nicht gearbeitet wird, die
immer wieder zugeparkten Busspuren und die in zweiter Reihe stehenden
Privat-Pkw, die dafür sorgen, dass die BVG-Busse so häufig im Stau
stecken bleiben. Daran hat sich in den vergangenen fünf Jahren nichts
geändert.

Zwar haben die Verkehrssenatoren der vergangenen Jahre stets
betont, dem öffentlichen Nahverkehr gegenüber dem Privatauto
Priorität einzuräumen, doch ein Konzept dafür fehlt. Was wie beim
Thema Radverkehr vor allem am fehlenden politischen Willen liegt. Dem
Autofahrer soll möglichst nicht wehgetan werden.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/208093635

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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