BERLINER MORGENPOST: Müllers digitale Agenda – Kommentar von Jochim Stoltenberg

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Der Ansatz ist völlig richtig, der Anspruch nach
Berliner Art ein bisschen vorlaut. Digitale Hauptstadt soll Berlin
werden, die führende Smart City Europas. Mit der elektronischen
Vernetzung will Berlin die Zukunft gewinnen und sichern.

Zur Erreichung dieses Ziels hat der Regierende Bürgermeister
Michael Müllen (SPD) in Kooperation mit dem Präsidenten der
Technischen Universität, Professor Christian Thomsen, jetzt eine
Zehn-Punkte-Agenda präsentiert. In ihr ist nicht alles so neu, wie es
Müller verkündete. Dazu spiegelt das Budget auch eher die wenig
üppige Finanzlage der Stadt wider, als dass es dem verkündeten
höchsten Anspruch gerecht wird.

Fünf Millionen Euro jährlich sind kein Pappenstiel, im
internationalen Vergleich allerdings eher bescheiden. Und dass von
den 30 neuen Professorenstellen auch aus Kostengründen 25 für
Juniorprofessuren bestimmt sind, spricht ebenso für sich wie die
ursprüngliche Zielsetzung, 40 Professoren für die allumfassende
Digitalisierung dienstbar zu machen. Und dass die CDU-geführte
Wirtschaftsverwaltung nur bedingt eingebunden war, kündet nicht
gerade vom Teamgeist im Senat.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/206798799

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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