BERLINER MORGENPOST: Mythos Myfest / Kommentar von Gilbert Schomaker

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Das Myfest in Kreuzberg war von Anwohnern ins Leben
gerufen worden, um die Straßen und Plätze in Kreuzberg zu besetzen.
Damit die Chaoten am 1. Mai keine Chance hatten, sich auszutoben.
Aber es hat seine politische Unschuld verloren, wurde mehr und mehr
ein Volksfest. Seit Wochen müht sich nun Innensenator Frank Henkel,
mit den Veranstaltern eine Lösung zu finden. Nicht mehr das Myfest
als Gesamtes, sondern einzelne kleinere Veranstaltungen mit
politischem Charakter sollen den 1. Mai retten. Doch wer übernimmt
die Verantwortung? Es kann ja nicht sein, dass diese Kundgebungen
dann von der Polizei geschützt werden müssen. Es ist an der Zeit, das
Myfest zu professionalisieren. Notfalls mit Zugangskontrollen und
mehr Sicherheit. Das wird manchem nicht passen. Aber auch bei
Punkfestivals gibt es Zäune, Eingänge und Ordner.

Der ganze Kommentar unter http://www.morgenpost.de/meinung/article
207138339/Der-Mythos-Myfest-muss-erwachsen-werden.html

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BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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