BERLINER MORGENPOST: Schwieriges Gedenken / Leitartikel von Jochim Stoltenberg

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Symbole spielen eine wichtige Rolle. Sie können zu
unvergesslichen Gesten der Versöhnung zwischen Völkern werden. Willy
Brandt ist das mit seinem Kniefall in Warschau gelungen. 14 Jahre
später auch den damaligen Staatslenkern Frankreichs und Deutschlands,
als sich François Mitterrand und Helmut Kohl an den Gräbern von
Verdun die Hände reichten. Von dieser Größe kündet der Besuch des
amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Hiroshima nicht. Und doch
ist er für die Beziehungen zwischen den einstigen Kriegsgegnern, die
zu Verbündeten und Freunden geworden sind, von großer Bedeutung.
Allein der Besuch eines amerikanischen Präsidenten am Mahnmal im
Friedenspark von Hiroshima war das ersehnte Signal guten Willens, auf
das die Japaner so lange gewartet haben.

Der ganze Leitartikel unter www. morgenpost.de/207613619

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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