BERLINER MORGENPOST: Teure Fantasien / Ein Kommentar von Jens Anker

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Immer wenn Verwaltung und Informationstechnik
aufeinandertreffen, ist höchste Alarmbereitschaft geboten. Denn
meistens kommt nichts Gutes dabei heraus. Im Gegenteil: In den
vergangenen Jahren sind so mehrere Millionengräber entstanden. So
bastelten die Finanzämter jahrelang an einer Software („Fiscus“), die
alles leichter machen sollte – am Ende wurde das Projekt ergebnislos
eingestampft. Auch das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) gehört
zu diesen Einrichtungen, die seit Jahren vor sich hin wursteln, ohne
dass es entscheidend vorangeht. Dabei ist es doch gar nicht so
schwer. Politik und Verwaltung müssten sich lediglich darauf
verständigen, was sie wollen, und dann die Vorgaben an fachkundige
Unternehmen vergeben. Dann würde sich das öffentliche Handeln auf die
Kontrolle der Dienstleistung beschränken und nicht in teuren
Allmachtsfantasien untergehen.

Der vollständige Kommentar: www.morgenpost.de/205710189

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
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Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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