BERLINER MORGENPOST: Unwürdiger Streit / Kommentar von Andreas Abel

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Das von der Robert-Havemann-Gesellschaft bewahrte
Archiv der DDR-Opposition ist ein bedeutendes Kulturgut. Die Arbeit
der Gesellschaft ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der
deutschen Vergangenheit und der politischen Bildung. Entsprechend
bekennen sich Bund und Berlin zu der Institution und betonen, sie
dauerhaft sichern zu wollen. Also müsste das Archiv finanziell
auskömmlich ausgestattet werden, sollte man meinen. Doch davon kann
keine Rede sein. Im Gegenteil. Der Bund und Berlin verhandeln derzeit
über einen neuen Hauptstadtvertrag. Beide Seiten sollten die
Gelegenheit nutzen, auch über die Finanzierung der Erinnerungskultur
zu sprechen. Das Dauergezänk um die Havemann-Stiftung und die daraus
resultierenden Finanznöte des Archivs sind der Hauptstadt nicht
würdig.

Der ganze Kommentar unter http://www.morgenpost.de/meinung/article
206879855/Unwuerdiger-Streit-um-das-Archiv-der-DDR-Opposition.html

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Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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