BERLINER MORGENPOST: Wichtig ist, was rauskommt – Kommentar von Matthias Steube

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Berlin setzt sich Ziele. Schaustelle
Elektromobilität will die Stadt sein, im modernen, umweltbewussten
Trend liegen. Etwa mit umweltfreundlichen, abgasarmen Fahrzeugen.
Dazu hat der Berliner Senat im Frühjahr ein Energiewendegesetz auf
den Weg gebracht, das die landeseigenen Verkehrsbetriebe
verpflichtet, ab 2020 nur noch abgasfreie Busse anzuschaffen. Doch
die vier Elektrobusse, die zum entsprechenden Pilotprojekt gehören,
stehen in der Werkstatt.

Auch im eigenen Berliner Fuhrpark wollte das Land sauberer
unterwegs sein. Doch die Stadt reißt hier die Latte, die sie selbst
im Luftreinhalteplan hoch gelegt hat: 58 Elektrofahrzeuge im Fuhrpark
des Senats. Das sind 1,36 Prozent aller Fahrzeuge – und dann doch zu
wenig. So wird die Schaustelle Elektromobilität zur
Schaufensterpolitik.

Deshalb eine Bitte an die Senatoren, wenn sie heute in ihren
Dienstwagen steigen: einen Blick zurück werfen. Denn in der
(Umwelt-)Politik ist wichtig, was hinten rauskommt.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/206302949

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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