BERLINER MORGENPOST: Wohnungen müssen her / Ein Kommentar von Joachim Fahrun

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Wenn die aktuelle Notlage durch den lange
unterschätzten Massenansturm der Flüchtlinge nach Deutschland
überwunden sein wird, dann hat die wahre Herausforderung noch kaum
begonnen. Denn vorsichtig geschätzt werden etwa die Hälfte der jetzt
aufgenommenen Menschen dauerhaft oder zumindest ziemlich lange bei
uns bleiben. In Berlin reden wir von 30.000 bis 40.000, allein aus
diesem Jahr, wenn die Prognosen sich bewahrheiten. Für die Politik in
Bund und Land ist es daher die wichtigste Aufgabe, günstige Wohnungen
für die vielen Menschen bereitzustellen, die eben nicht acht oder
zehn Euro pro Quadratmeter Miete zahlen können. Dazu muss mehr Geld
in den sozialen Wohnungsbau fließen. Architekten und Bauunternehmer
müssen Wege finden, auf intelligente Weise billiger zu bauen. Und die
Parlamente und Verwaltungen werden die hohen Standards senken müssen,
die in Deutschland das Bauen so teuer machen.

Der vollständige Kommentar: www.morgenpost.de/205651185

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
CvD
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de

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