BERLINER MORGENPOST: Zurück bleibt ein Scherbenhaufen – Kommentar von Ulrich Kraetzer

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Klarmachen zum Ändern! Mit diesem Slogan waren die
„Piraten“ einst angetreten, um die Parteienlandschaft aufzumischen.
Und jetzt, zehn Jahre nach der Gründung der Piraten? Da stehen die
wenigen, die in der Partei noch ernsthaft aktiv sind, vor einem
Scherbenhaufen.

Wie konnte das passieren? Im Nachhinein ist man da immer klüger.
Und weil Klugheit nicht schadet, kann man nun feststellen, dass der
Niedergang der Piraten vorhersehbar war. Denn die Partei war
eigentlich nie eine. Denn die fast einzige Überzeugung, die ihre
Mitglieder einte, war, dass man irgendwie mehr Computer benutzen
sollte.

Nein, irgendwie anders sein und irgendwie was „ändern“ zu wollen,
war zu wenig, um politisch gestalten – oder auch nur überleben zu
können. Dafür braucht es gemeinsame Überzeugungen. Für diese
Erkenntnis: Danke, Piraten!

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/208219343

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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